45 Minuten lang hätte man meinen können, dass der FC Antwerp ein Training absolviert: Gegen zum Teil überforderte, am Sonntag aber auch schwache Eupener setzte sich der Landesmeister hochverdient mit 4:1 durch. Die AS wartet seit nun fünf Spielen auf Punkte.
Sehr gut besucht war das neunte Eupener Erntedankfest, das inzwischen fast schon dem Rosenmontagszug als Highlight des städtischen Lebens der Weserstadt Konkurrenz macht. Die Kinder bestaunten die Ziegen, Schafe, Kühe und Schweine, die Erwachsenen ließen es sich bei Kürbissuppe oder Grillwurst gut gehen. Die Landwirte informierten und zeigten sich wie auch mancher Verein mit prächtigen Pferden und bunt geschmückten Anhängern den vielen Zuschauern beim Erntedankzug.
Erst geführt und mitgehalten, dann aber chancenlos und vollkommen verdient verloren: Die AS Eupen hat mit einem 1:4 bei Titelverteidiger FC Antwerp die fünfte Niederlage in Serie kassiert. Der Landesmeister war eine Nummer zu groß für die „Pandas“.
Die Schalker Spieler stemmten enttäuscht die Hände in die Hüften und wirkten ratlos: Der FC Schalke 04 hat das Absteiger-Duell gegen Hertha BSC verloren und rutscht immer tiefer in die Krise.
Bei den Großangriffen der islamistischen Hamas aus dem Gazastreifen sind mindestens 500 Menschen in Israel getötet worden. Das bestätigten am Sonntag medizinische Quellen.
Die Froschtaler, in Ostbelgien und weit darüber hinaus eine hoch geschätzte Stimmungsband, feierten am Samstag in Schönberg ihr 35-jähriges Bestehen mit einem spektakulären Jubiläumskonzert. Die Band, die sich selbst als „acht gutaussehende Mannsbilder“ beschreibt, begeisterte das Publikum mit Mischung aus Musik, Humor, Slapstick und Showelementen.
Da ist er endlich, der Sieg gegen einen der Großen der BENE-League. Schon seit dem Aufstieg träumt KTSV-Trainer Jean-Luc Grandjean davon, eine Top-4-Mannschaft des niederländisch-belgischen Oberhauses um zwei Punkte zu bringen. Gegen Sporting Pelt um den Eupener Torwart Youri Denert gewinnt die KTSV nach einem katastrophalen Start und einer sensationellen Aufholjagd mit 32:30.
Das sonnige Herbstwetter lockte Besucher von nah und fern zur letzten Eifel-Kirmes in Bütgenbach. An allen Kirmestagen herrschte rund um den Marktplatz reger Betrieb. Nach den Kirmesgottesdiensten wurde in Berg und Bütgenbach der traditionelle Lancier-Tanz aufgeführt. Einen Höhepunkt der Kirmes reservieren sich seit 2019 die Bütgenbacher und Berger beim Gans- und Hahnenhauen am Samstagabend.
Der Staatsrat hat jetzt die von der Kammer bereits vor der Sommerpause angeforderte Stellungnahme über den Gesetzentwurf „für eine humanere, schnellere und härtere Justiz“ abgegeben. Der Staatsrat bestätigt demnach, dass ein gerichtlich angeordnetes Demonstrationsverbot möglich ist, sofern es nicht unverhältnismäßig ist.
Ab dem 1. Januar 2024 wird Bpost die Preise für Briefmarken und Pakete anpassen. Mit den Preiserhöhungen soll der Kostenanstieg aufgrund der Inflation und des geringeren Postvolumens teilweise ausgeglichen werden.
Die Begeisterung war mit Händen greifbar: Mit langanhaltendem Beifall bedankten sich die zahlreich erschienenen Besucher am Freitagabend im Jünglingshaus bei den Lütticher Philharmonikern für einen grandiosen Konzertabend, der keine Wünsche offenließ.
Der zu finanzierende Bruttosaldo der Wallonie, d.h. die Differenz zwischen den Einnahmen – die sich auf 18,122 Milliarden Euro belaufen – und den Ausgaben (21,098 Milliarden), beläuft sich im Haushalt 2024 auf 2,976 Milliarden Euro, eine Verbesserung um 165 Millionen im Vergleich zum ursprünglichen Haushalt 2023. Dies gab die wallonische Regierung am Sonntagmorgen nach ihrer Haushaltsklausur bekannt.
Die Freunde der böhmischen Blasmusik in der Region haben schon lange auf diesen Termin hingefiebert – das Herbstkonzert des Musikverein Mürringen. Vor rund 300 Zuschauern boten die 33 Musiker unter der Leitung von Georg Velz ein abwechslungsreiches, abendfüllendes Programm.
Seit dem Wochenende läuft im Kreuzgang des Malmundariums die Ausstellung „100 Jahre Foyer Malmédien“. Es war am 4. Mai 1923, als Baron Edouard Steisel, damaliger Bürgermeister von Malmedy, die Gesellschaft „Foyer Malmédien“ gründete. Diese wurde auch als nationale Wohnungsbaugesellschaft Belgien anerkannt.
Die zahlreichen Werke von Erich Charlier sind im Monschauer Land hinlänglich bekannt. Zählt er doch zu den wichtigsten, produktivsten und vielseitigsten Künstlern der Heimat. Aber auch in Afrika und Amerika sind einige Werke von ihm zu bewundern. Auffallend dabei sein unverkennbarer Stil: Ob bei der Gestaltung von Glasfenstern als auch bei seinen vielen Grafiken und Zeichnungen. Seine Werke leben vielerorts weiter. Besonders in der Eifel.
Vor gut einem Jahr wurde das sogenannte Dublin-Zentrum in Zaventem eröffnet, um Asylsuchende reibungsloser an andere EU-Länder zu überstellen, die eigentlich für ihr Asylverfahren zuständig sind. Offenbar mit Erfolg, denn laut Zahlen der für Asyl und Migration zuständigen Staatssekretärin Nicole de Moor (CD&V) wurden seitdem 79 Prozent mehr Asylbewerber ins Ersteinreiseland zurückgeschickt – wie es das Dublin-Verfahren vorschreibt.
Das Recht auf Schwangerschaftsabbruch war in diesen Tagen Thema im für Gesundheit zuständigen PDG-Ausschuss. Konkret ging es um das Zentrum Prisma in Eupen, das sich seit vielen Jahren der Beratung, dem Opferschutz und der sexuellen Gesundheit widmet. Jetzt hofft Prisma, bald auch die offizielle Anerkennung als „planning familial Ostbelgien“ zu erhalten und dann auch Schwangerschaftsabbrüche durchführen zu dürfen.