Die Identität von Gefängnispersonal soll in Belgien künftig besser geschützt werden. Damit sollen die Mitarbeiter weniger angreifbar für Gewalt, Einschüchterung und Erpressungsversuche werden. Nach einem Bericht der Zeitung „Het Nieuwsblad“ vom Dienstag bestätigte das Kabinett von Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) die Informationen.
Für Etienne François Davignon wird es kein Staatsbegräbnis geben. Das bestätigte Koen Schuyten, Sprecher des föderalen Innenministeriums, am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Belga. Am Montag war Davignon im Alter von 93 Jahren gestorben.
Nur noch 30 Tage visafrei: Wer jetzt nach Thailand reisen will, muss sich auf neue Regeln einstellen. Auch Urlauber aus Belgien sind betroffen. Welchen Grund hat die Änderung?
In der EU gibt es eine Einigung auf die vollständige Umsetzung des umstrittenen Zolldeals mit den USA. Unter dem Eindruck der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump verständigten sich Vertreter der Regierungen und des Europäischen Parlaments in der Nacht darauf, Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen und US-Meeresfrüchten sowie Agrarprodukten einen besseren Marktzugang zu gewähren. Ein Sicherheitsnetz soll aber dafür sorgen, dass die Vorteile nur dann gelten, wenn auch die USA ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen vollständig umsetzen.
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Viele sehen die Schulen zunehmend in der Pflicht, junge Menschen besser auf ihre Rolle als mündige Bürger vorzubereiten. Deshalb wird auch in Ostbelgien über ein eigenes Schulfach Bürgerkunde diskutiert. Ist das eine gute Idee? Ja, sagt Redakteur Nico Conrath (Pro), Chefredakteur Christian Schmitz (Contra) hält dagegen.
Die Zukunft des Golf de Clervaux ist vorerst gesichert. Mehrere ostbelgische Unternehmen steigen über die neue Gesellschaft „Eastbelgium Invest“ ein, übernehmen rund 40 Prozent der Aktien und wollen die Anlage nach turbulenten Jahren wieder auf Kurs bringen.
Nachdem der Frühjahrsmarkt im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte, kehrt die beliebte Veranstaltung in diesem Jahr zurück. Am Sonntag, den 21. Juni, lädt Büllingen von 10 bis 18 Uhr zu einem abwechslungsreichen Markt- und Festtag in die Hauptstraße und am Spielplatz auf den Marktplatz ein.
Nach siebenjähriger Pause werden in diesem Jahr wieder belgische Holzfällermeisterschaften in Ster-Francorchamps ausgetragen. Als Termin steht das Wochenende vom 12./13. September fest.
Mit dem Abschlusskonzert des Mitsingprojekts „Born To Be Wild“ eröffnet der Chor Born sein Jubiläumsjahr zum 125-jährigen Bestehen. Das Konzert findet am Sonntag, 31. Mai, um 15 Uhr in der Kirche Born statt. Der Eintritt ist frei.
Nationalspieler Leandro Trossard zittert und jubelt auf dem Sofa mit: Der AFC Bournemouth hat die Titelträume von Manchester City in der Premier League zerstört und den FC Arsenal um den Roten Teufel erstmals seit 22 Jahren wieder zum englischen Fußball-Meister gemacht.
Jean-François Tamellini ist am Dienstag auf einem Kongress in Lüttich erneut zum Generalsekretär der wallonischen FGTB gewählt worden. Das teilte die sozialistische Gewerkschaft mit.
Nach einer tödlichen Schießerei in der niederländischen Grenzstadt Vaals ist ein 22-jähriger Belgier festgenommen worden. Das bestätigte die niederländische Polizei am Dienstagabend.
Mit dem Prolog wird in dieser Woche der Countdown zur 78. Ausgabe der 24h Spa-Francorchamps (am 27./28. Juni) eingeläutet. SRO gibt sich als Veranstalter erhebliche Mühe, diesem Event, das als das „größte GT-Sportwagen-Rennen der Welt“ gefeiert wird, den bestmöglichen Rahmen zu verleihen.
Der Rotary Club Spa-Francorchamps-Stavelot hat am Samstag zum 15. Mal den Concours Raymond Micha ausgerichtet. Diesmal standen die Blechblasinstrumente im Mittelpunkt. In der Abtei von Stavelot boten die sieben Teilnehmer ein anspruchsvolles Wettbewerbs- programm.
Tennisstar Carlos Alcaraz muss wegen seiner Handgelenksverletzung am rechten Arm auch für Wimbledon passen. Das gab das spanische Idol am Dienstagnachmittag in den Sozialen Netzwerken bekannt.
Mit einem weitreichenden Reformplan stellt der föderale Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) die belgischen Krankenkassen vor den größten Umbau seit Jahrzehnten. Der Vooruit-Politiker spricht von einem „Reformpakt“. Im Sektor selbst ist bereits von einem „Big Bang“ die Rede. Hintergrund sind die explodierenden Zahlen langzeitkranker Arbeitnehmer und der politische Druck innerhalb der Arizona-Koalition, Milliarden einzusparen.
Wer zum Arzt geht, zahlt in Belgien bislang häufig einen überschaubaren Eigenanteil – doch genau daran könnte sich bald einiges ändern. Während die Föderalregierung fieberhaft nach Milliarden für den Staatshaushalt sucht, bringt das Likiv nun Vorschläge auf den Tisch, die Millionen Patienten direkt im Portemonnaie spüren würden. Ausgerechnet beim Hausarzt ziehen die Experten jedoch eine klare rote Linie – aus Sorge vor Folgen, die am Ende deutlich teurer werden könnten.