Beachvolleyballturnier führt in Berg viele Menschen zusammen

Zwölf Teams, zwei mehr als 2025, kämpften mit viel Spaß und Leidenschaft um den Titel. Sieger wurde das Team „Nico (Wamich) - Sand im Getriebe“ in einem packendem Duel gegen das Team „JGV Deidenberg“. Das diesjährige Beachvolleyballturnier begeisterte Teilnehmende und Zuschauende gleichermaßen. Das Wetter hätte für die motivierten Spieler(innen) kaum besser sein können. Die Dorfgruppe sorgte für das Rahmenprogramm, darunter Grill mit Dominik, frische Waffeln mit Sonja, Karin und Melanie, sowie Kinderschminken mit Jenny und Sidonia.

Der Beachvolleyplatz, wie auch der Kinderspielplatz „Berger Schatzinsel“ aber auch das Vereins- und Dorfhaus möchten zur Belebung des Ortskerns beitragen und sind eine echte Aufwertung des gesamten Dorfes. Damit möchten die Initiatoren der Dorfgruppe und die „Dorfjugend" zur Verbesserung der Lebensqualität in dieser 415 Einwohner zählenden idyllischen Ortschaft, gelegen auf einer Anhöhe am Bütgenbacher Stausee, beitragen. Der Beachvolleyplatz ermöglicht es, diesen immer beliebter werdenden Sport in Berg auszuüben und so auch die Gemeinschaft im Dorf zu fördern und zu stärken.

Nachdem in den Vorjahren sieben Straßenmannschaften und das Team der „Berger Weltenbummler“ und im vergangenen Jahr 2025 zehn Mannschaften in einem Wettstreit gegeneinander angetreten waren, bestanden die Gruppen diesmal aus zwölf Teams, darunter zwei Gruppen aus Bütgenbach, d. h. die KKG Rot-Weiß und dem Männerballet, Netzflix und Chili mit dem Turnverein, sowie der JGV Deidenberg. „Das hat uns sehr gefreut, denn dieses Turnier an dem auch Gruppen erstmals teilgenommen haben, führt viele Menschen zusammen“, betonte Freddy Schumacher von der Dorfgruppe Berg. Unter den Berger Gruppen befanden sich die KLJ-Leiter und die Dorfjugend, sowie Gruppen, die sich selbstschöpferische Namen zugelegt haben wie das „Ladys Team Berg“, das für beste Stimmung sorgte, das „Ü43 1/2-Team“ um Bernd Herbrand, „Team Tanja - die Lotti Legenden“, das „Team Joe (Leufgen) und Les Guys“, die Starkbiergruppe Berg, sowie sowie das Team „Just for Fun“.

In diesem Jahr wurde die Verfahrensweise in vier Spielrunden nach dem Schweizer System komplett geändert, erklärte Freddy Schumacher. „Alle Teams spielen gleich viel und es kommt schon während des laufenden Turniers fortwährend zu spannenden Partien auf Augenhöhe.“ Zu Beginn wurde eine Rangliste ausgelost. In dieser spielen der Erste gegen den Zweiten, Dritter gegen Vierter usw. Nach diesem Spiel wird eine neue Rangliste mit den Ergebnissen des ersten Spiels erstellt: Es spielen abermals die neuen Ersten gegen die Zweiten usw. So waren permanent spannende Spiele garantiert, freute sich Freddy Schumacher, der sich bei einigen Bewohnern bedankte, die den Toilettenwagen und Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben.

Das "Team Nico - Sand im Getriebe" gewann unter dem Blick der Unparteiischen in einem packenden Spiel gegen den JGV Deidenberg. Damit ging der begehrte Wanderpokal, von der Schreinerei Daniel Heinen gestiftet, an das Siegerteam. An zweiter Stelle landete die "Dorfjugend Berg", gefolgt von "Just for Fun".

Wie Freddy Schumacher von der Dorfgruppe mitteilte, waren auch in diesem Jahr bei warmen Sommertemperaturen viele Dorfbewohner bereit, am Wettkampf teilzunehmen. Es freute ihn, dass viele Jugendliche an den Spielen teilgenommen haben. Damit trage dieses generationsübergreifende Fest hervorragend nicht nur zur Integration der Neubürger des Dorfes bei und stärke die Nachbarschaft und Gemeinschaft untereinander, sondern führe auch die beiden Ortschaften Berg und Bütgenbach enger zusammen, betonte sich Freddy Schumacher. Auch Touristen von nah und fern fanden sich ein, darunter nicht wenige Kinder.

Der Erlös aus dem Fest fließt, nicht zuletzt auch dank der zahlreichen Sponsoren, ausschließlich in weitere Dorfprojekte, vor allem im Hinblick auf eine familienfreundliche Gestaltung der Ortschaft. Der diesjährige Erlös dient der Finanzierung des Umbaus und der Renovierung des Dorfhauses. Die Arbeiten sind schon weit fortgeschritten, so dass im kommenden Jahr der Eröffnung nichts mehr im Wege stehen dürfte.

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