Bart De Wever (N-VA) hat am Freitagabend erneut bekräftigt, dass Belgien fest an der Seite der Ukraine steht. In einem Beitrag auf der Plattform X (ehemals Twitter) versicherte er der ukrainischen Regierung und dem Volk volle Unterstützung im Kampf gegen die russische Aggression.
Als einzige ostbelgische Fußballmannschaft stehen den Raeren-Eynattenern am Samstagabend (20 Uhr) noch 90 Minuten Pflichtprogramm bevor, ehe sie sich ins jecke Getümmel stürzen dürfen. Im Kampf um den Anschluss an die Top Fünf der 2. Division sind die Schwarz-Gelben in Habay-la-Neuve zu Gast.
Die Brüsseler Regionalregierung hat beschlossen, die Arbeiten an der Metro-Linie 3 vorerst nicht weiterzuführen. Grund dafür sind drastische Kostensteigerungen – allen voran am Nordbahnhof, wo die Ausgaben für einen Tunnel unter den Gleisen außer Kontrolle geraten sind. Wie die Zeitung „L’Echo“ berichtet, hätten die ursprünglichen 44 Millionen Euro für diesen Abschnitt mittlerweile auf 88 Millionen anwachsen können – eine Verdopplung der ursprünglichen Schätzung.
Über 3.600 Karnevalisten werden am Rosenmontag im großen Zug durch Eupen ziehen, so viele wie noch nie. Mit Kay Delsemmé, Zugleiter und Präsident der Arbeitsgemeinschaft Karneval Eupen-Kettenis (AGK), sprach das GrenzEcho im Vorfeld über praktische Dinge, Saalkarneval und Traditionen.
Die christdemokratische Regierungspartei CD&V will das System des sozialen Energie-Tarifs grundlegend reformieren. Ziel ist es, dass künftig jeder fünfte Belgier – doppelt so viele wie bisher – Anspruch auf eine niedrigere Energierechnung hat. Der Sozialtarif soll nicht mehr nur an den sozialen Status gebunden sein, sondern an alle, die ihn tatsächlich benötigen – auch an Berufstätige mit geringem Einkommen.
Die Föderalregierung plant verstärkte Maßnahmen gegen sogenannte Scheinehen, auch „Aufenthaltsehen“ genannt, und betrügerische Lebensgemeinschaften. Laut dem Ausländeramt wurden im Jahr 2024 insgesamt 10.128 Verdachtsfälle geprüft, eine leichte Zunahme im Vergleich zu den Vorjahren.
In ganz Belgien ist der Anteil junger Menschen, die Antidepressiva einnehmen in den vergangenen zehn Jahren massiv gestiegen. Auch bei den Jüngsten sorgt die mentale Gesundheit zunehmend für Probleme. Doch wie sieht es in der DG aus?
In wenigen Tagen jährt sich ein besonderes Ereignis zum 100. Mal: Mit dem Eingliederungsgesetz des föderalen Parlamentes vom 6. März 1925 wurde Eupen-Malmedy Belgien eingefügt. Bereits damals wurde über die Repräsentation der „Neubelgier“ diskutiert – die Frage ist noch immer aktuell.
Die Münchner marschieren in der Bundesliga weiter vorn weg und sind bereit für den Königsklassen-Hit gegen Leverkusen. Leon Goretzka bestraft beim schmucklosen Sieg in Stuttgart einen schweren Fehler.
Auch über Karneval gibt es für die AS Eupen nichts zu feiern: Trotz einer etwas besseren zweiten Hälfte kassieren die Ostbelgier beim Tabellendritten La Louvière die nächste Pleite. Mit einer 0:2-Niederlage geht es für die „Pandas“ auf die Heimreise.
Am Samstag bestreitet Laurenz Rex sein erstes Saisonrennen auf belgischem Boden – und das als Kapitän. Da Biniam Girmay als frischgebackener zweifacher Vater eine Pause einlegt, führt der Raerener sein Team Intermarché-Wanty beim Omloop Het Nieuwsblad an.
Eigentlich ist der ukrainische Präsident nach Washington gekommen, um mit Donald Trump über einen Rohstoff-Deal zu sprechen. Doch die Zusammenkunft im Oval Office läuft völlig aus dem Ruder.
Das Telekommunikationsunternehmen Proximus hat am Freitag mit der Präsentation seiner Geschäftsbilanz 2024 (Umsatz plus 1,6 %, Gewinn plus 3,1 %) eine klare Antwort auf politische Kritik geliefert. CEO Guillaume Boutin und Vorstandsvorsitzender Stefaan De Clerck sehen in den Ergebnissen den Beweis für eine erfolgreiche Unternehmensstrategie.
Bpost steckt in einer tiefen Krise. Die jüngsten Jahreszahlen zeigen deutliche Verluste sowohl auf dem Heimatmarkt als auch in den USA. Als Reaktion darauf hat das Postunternehmen die Dividende gestrichen, was am Freitag zu einem dramatischen Kurssturz an der Börse führte.
Die Staatsbank Belfius hat im Jahr 2024 einen historischen Nettogewinn von 1,127 Milliarden Euro erzielt und wird der Föderalregierung als alleinigem Aktionär eine Rekorddividende von 445 Millionen Euro auszahlen. Dies ist das vierte Jahr in Folge, in dem Belfius eine derartige Spitzenleistung erreicht. Seit der Rettung der ehemaligen Dexia Bank im Jahr 2011 hat der Staat insgesamt fast drei Milliarden Euro an Dividenden aus seiner Beteiligung an Belfius erhalten.
Die wallonische Regionalregierung will, wie berichtet, die private Schlachtung von Schweinen, Ziegen und Schafen in Zukunft verbieten. Das Verbot, das bereits für Rinder und Pferde gilt, soll nun auf weitere Tierarten ausgeweitet werden. Die Regeln für Geflügel und Kaninchen sollen ebenfalls unverändert bleiben.