Aufgrund seines neuen Bürgermeistermandats in der Gemeinde Kelmis legt Daniel Hilligsmann sein Amt als Kabinettschef von DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) Ende November nieder. Dies teilte das Kabinett des Eupener Regierungschefs am Dienstagabend mit.
Die Werbe-, Medien- und Alkoholbranche haben sich darauf geeinigt, Alkoholwerbung in der Nähe von Schulen und auf TikTok und Snapchat zu verbieten. Die Maßnahme ist Teil einer überarbeiteten Absprache, wie die Zeitungen „De Tijd“ und „L’Echo“ schreiben. Damit verstärkt die Werbe- und Getränkeindustrie die Selbstregulierung, um möglichen Maßnahmen der Regierung zuvorzukommen.
Die Europäische Kommission hat am Dienstag ihre Bewertung der Haushaltsentwürfe 2025 und der Mehrjahrespläne zur Rückkehr auf einen gesunden Kurs, die die Mitgliedsstaaten einreichen müssen, bekannt gegeben. Da Belgien aufgrund der langwierigen Regierungsbildung noch keines der beiden Dokumente bei der europäischen Behörde eingereicht hat, wird die Bewertung der belgischen Zahlen – und des damit verbundenen Haushaltspfads – vorerst verschoben.
Ein neuer Bericht von 11.11.11, Fairfin und weiteren NGOs kritisiert europäische Banken, darunter auch belgische, wegen Wirtschaftsbeziehungen mit israelischen Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten. Sie würden seit 2021 insgesamt 393 Milliarden Dollar in Unternehmen investieren, die mit der Zerstörung im Westjordanland in Verbindung gebracht werden können, heißt es.
Im Parlament der DG (PDG) herrschte am Montag ein seltener Moment der Einigkeit. In der Regierungskontrolle des Ausschusses 1 ging es (wiedermal) um die mangelhafte Versorgung mit Geldautomaten in der DG. Michael Balter (Vivant) prangerte in seiner Frage an Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) das ignorante Verhalten der Banken als „eine Frechheit sondergleichen“ an – und erntete dafür fraktionsübergreifend sowie von der Regierung einhellige Zustimmung.
Bei der letzten Sitzung der aktuellen Legislaturperiode hat der Eupener Stadtrat am Montag den Haushaltsplan 2025 verabschiedet. Es liegt in der Natur der Dinge: Die CSP-Fraktion, die ab Dezember gemeinsam mit den Koalitionspartnern OBL und PFF das Ruder übernimmt, enthielt sich bei der Abstimmung. „Wir möchten an der einen oder anderen Stellschraube drehen“, sagte der designierte Bürgermeister Thomas Lennertz (CSP).
Die Karten für den Empfang und die Party anlässlich der Weltmeisterschaft von Rallye-Profi Thierry Neuville am 4. Dezember im St.Vither Triangel sind bereits einen Tag früher als geplant freigegeben worden. Deshalb haben bereits 1.000 Karten einen Besitzer gefunden.
Die deutsche Netflix-Serie „Liebes Kind“ hat bei den 52. International Emmy Awards in New York den renommierten Preis in der Kategorie „Fernsehfilm/Miniserie“ gewonnen. Die Produktion, die vom ungelösten Vermisstenfall einer Frau erzählt, deren Gefangenschaft und Flucht von düsteren Geheimnissen umgeben sind, begeisterte die Jury.
Der Lontzener Gemeinderat hat am Montagabend zum letzten Mal in seiner aktuellen Konstellation getagt. Neben der Festlegung der Steuern standen verschiedene Fragen der Opposition im Mittelpunkt der Sitzung.
Der wohl älteste Mann der Welt ist tot. John Tinniswood sei am Montag im Alter von 112 Jahren in einem Pflegeheim in der nordwestenglischen Stadt Southport gestorben, teilte das Guinness-Buch der Rekorde mit. Den Titel hatte der Brite im April übernommen, nachdem der bisherige Rekordhalter Juan Vicente Pérez aus Venezuela (114) gestorben war.
Für die Red Flames steht eine entscheidende Woche an: In den Play-offs zur Qualifikation für die Frauen-EM 2025 treffen die belgischen Fußballerinnen auf die Ukraine. Verteidigerin Sari Kees sprach am Dienstag in Tubize von „zwei Endspielen“, die das Team bestreiten müsse, um sich den Traum von der EM-Teilnahme zu erfüllen.
Insulin, das in unserer Überflussgesellschaft nicht mehr benötigt wird, kann in Entwicklungsländern Leben retten. Seit zehn Jahren unterstützt die Krankenpflegerin Conny Huberts aus Weckerath ein Diabetikerhaus in einem Armenviertel von Kinshasa. Spender können „Insulin for Life“ Belgien unterstützen.
Die Strange Agency feiert ihren 10. Geburtstag am kommenden Samstag, 30. November, mit einer „Rocknight“ in Deidenberg. Die Künstleragentur steht seit ihrer Gründung regionalen Bands und DJs zur Seite.
Der parlamentarische Finanzausschuss hat am Dienstag einen Gesetzesvorschlag der N-VA besprochen, der eine Verdoppelung der Quellensteuer auf Sparbuchzinsen von 15 auf 30 Prozent vorsieht. Es werden jetzt noch Gutachten dazu eingeholt, aber Vooruit, CD&V und MR, die mit der N-VA über eine neue Föderalregierung verhandeln, würden das Vorhaben lieber in eine umfassende Steuerreform einbinden. Nach Ansicht der N-VA wäre dies für die meisten Sparer übrigens eine Steuersenkung, da der Steuerfreibetrag gleichzeitig stark erhöht würde.
Die flämische Lehrergewerkschaft COC befürchtet, dass die Reformpläne von Regierungsbildner Bart De Wever (N-VA) massive negative Auswirkungen auf die Lehrerpensionen haben werden. Nach Simulationen der christlichen Gewerkschaft muss ein Lehrer mit 40 Dienstjahren 15 bis 16 Prozent weniger Rente befürchten. Bei Schulleitern könnte dieser Verlust nach 20 Jahren Pension bis zu 217.000 Euro betragen.
Die internationale Führungsspitze des Stahlkonzerns ArcelorMittal verschiebt die Entscheidung über die „größte jemals getätigte Klimainvestition in unserem Land“. Seit 2021 prüfen die Ingenieure den Bau eines Werks zur Herstellung von grünem Stahl in großem Maßstab in Gent. Doch die dafür benötigten Milliarden werden vorerst nicht bewilligt.
Der erste WM-Titel von Thierry Neuville sorgte in Ostbelgien und weit darüber hinaus für viel Jubel. Seine am Sonntag gekrönte Karriere begann der gebürtige St.Vither an der Seite von Co-Pilot Achim Maraite. Er blickt auf die Erfolgsstory seines Freundes zurück.
Die Ergebnisse einer vom wallonischen Umweltministerium beauftragten Studie zur Luftverschmutzung rund um den Flughafen Bierset stoßen bei Anwohnern auf Skepsis. Obwohl die gemessenen Werte den gesetzlichen Normen entsprechen, bleiben aus Sicht der Kritiker einige offen, wie die Tageszeitung „L’Avenir“ am Dienstag berichtet.
Das ambitionierte 56-Millionen-Euro-Projekt für Wasserstoffzüge im Kreis Düren wird überraschend beendet. Geplant war, 17 Wasserstoffzüge auf den Strecken der Rurtalbahn und Bördebahn ab Dezember 2028 einzusetzen.