Besonders erwähnenswert: Ein Aachener Aspekt ist in der Handlung zentral, denn ein Ermittler des Aachener Landeskriminalamts (LKA) spielt eine Schlüsselrolle in der Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Die führenden Autoren Isabel Kleefeld und Julian Pörksen, Produzenten Tom Spiess und Friederich Oetker sowie Hauptdarstellerinnen Kim Riedle und Haley Louise Jones reisten zur Verleihung nach Manhattan. „Bester Montag jemals“, schwärmte Friederich Oetker bei der Entgegennahme der Emmy-Statue. „Es war ein Privileg, mit diesem großartigen Team zu arbeiten.“ Spiess und Kleefeld ergänzten: „Wir sind überwältigt. ‚Liebes Kind‘ entstand mit viel Liebe, zwei Kindern und einem herausragenden Cast.“
Die International Emmys, die nichtamerikanische Produktionen auszeichnen, gewinnen durch die wachsende Bedeutung globaler Streaming-Dienste zunehmend an Einfluss.
Zu den Nominierten zählten 56 Produktionen aus 21 Nationen. „Liebes Kind“ reiht sich damit in eine lange Liste internationaler Erfolge wie den südkoreanischen Serienhit „Squid Game“ und die deutsche Erfolgsserie „Dark“ ein, die auf der Streamingplattform Netflix weltweite Anerkennung fanden.
Die polnische Produktion „Pianoforte“ gewann in der Kategorie „Kunst-Produktionen“. In der Sparte „Dramaserie“ wurde die französische Serie „Drops of God“ ausgezeichnet. (dpa/mo)

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