Es war nur eine symbolische Rückkehr. Rund hundert Arbeiter des Audi-Werks in Brüssel betraten am frühen Mittwochmorgen das erste Mal ihren Arbeitsplatz, seit Anfang Juli bekannt geworden war, dass der Volkswagen-Konzern, der Eigentümer von Audi, den Brüsseler Standort umstrukturieren und möglicherweise im nächsten Jahr schließen will. Sie kehrten zurück, weigerten sich aber, die Arbeit wieder aufzunehmen. „Solange wir nicht über mehr Informationen verfügen, wollen wir nicht wieder anfangen“, sagte Franky De Schrijver von der FGTB. Auch die Nachmittagsschicht ging nicht an die Arbeit.
Am Montagabend wurde im Eupener Stadtrat während der Fragestunde die jüngste Asphaltierung des Werthplatzes im Juni zum Gesprächsthema. Die CSP-Fraktion nutzte die Gelegenheit, um in Person von Alexander Pons Wahlkampf zu betreiben.
Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat inzwischen den angekündigten Regelerlass ausgearbeitet, der allgemeingültige Regeln in der Frage der Austrittsentschädigungen für Minister in der DG schafft. Einen solchen Erlass hatte es bisher nicht gegeben.
Die neue Regierung der DG steht vor einer herausfordernden Legislaturperiode. Ministerpräsident Oliver Paasch, Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg (beide ProDG), Unterrichtsminister Jérôme Franssen (CSP) und Kulturminister Gregor Freches (PFF) skizzierten am Mittwoch bei einer ersten gemeinsamen Pressekonferenz die Schwerpunkte der kommenden Jahre.
Am Freitag ist es wieder soweit: In der Göhlgemeinde Kelmis startet die traditionelle Kirmes. Rund 50 Schausteller sorgen auf dem Kulgelände für Attraktionen für Groß und Klein. Mit einer Mischung aus Klassikern und neuen Fahrgeschäften möchte die Kirmes auch in diesem Jahr die Besucher begeistern.
Am Dienstag luden die Ländlichen Gilden zu einem Informationsabend zum Thema Bürgerbeteiligung in den Dorfsaal nach Oudler ein. Die Resonanz und der rege Austausch zwischen Bürgern und Politik zeigten, dass das Thema gerade vor den anstehenden Kommunalwahlen an Bedeutung gewinnt. Die Veranstaltung war die zweite in einer Reihe von drei Abenden, die das Verständnis und die Umsetzung von Bürgerbeteiligung in den Gemeinden der Deutschsprachigen Gemeinschaft fördern sollen.
In der von Russland angegriffenen Ukraine ordnet Präsident Selenskyj seine Führungsmannschaft neu. Der Chefdiplomat muss gehen, weitere Rücktritte werden erwartet.
In Belgien gibt es derzeit keine einheitliche Regelung für Zahlungspläne in Krankenhäusern - es bestehen weder Gesetze noch anderweitige Vorschriften. Jedes Krankenhaus kann somit selbst entscheiden, ob es solche Pläne anbietet, in welchem Zeitraum die Behandlungskosten zurückgezahlt werden müssen und ob zusätzliche Gebühren, etwa Verwaltungskosten, erhoben werden.
Der föderale Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) darf laut richterlichem Beschluss medizinisches Material, das während der Corona-Pandemie angeschafft und eingesetzt worden ist, nicht vernichten lassen. Es handelt sich um Material im Wert von rund 200 Millionen Euro, darunter Corona-Impfstoffe, Medikamente und Testmaterial.
Mehr Geld für Umwelt, Tierwohl und Landwirte in Not: Ein von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ins Leben gerufener Expertendialog empfiehlt einen deutlichen Umbau der EU-Agrarpolitik. „Das derzeitige Konzept muss angepasst werden, um aktuellen und künftigen Herausforderungen gerecht zu werden“, heißt es. Insgesamt haben die Mitglieder des sogenannten Strategiedialogs einen gut 100 Seiten langen Abschlussbericht mit Empfehlungen erarbeitet.
Laut, motorisiert und teils mit Gewalt haben Landwirte in der EU protestiert - etwa gegen Umweltauflagen. Nun sollen noch vor Amtsantritt einer neuen EU-Kommission Akzente gesetzt werden.
Das Ketteniser Dorffest der KLJ steht wieder vor der Tür: Vom 6. bis 8. September erwartet Besucher ein buntes Programm, das für alle Altersgruppen etwas zu bieten hat.
Auch in der Rallye-WM (WRC) ist die Sommerpause vorbei. Mit der legendären Rallye Akropolis biegt in dieser Woche (5. bis 8. September) die laufende Saison in der Königsklasse auf die Zielgerade ein. Und Thierry Neuville hofft, seine Führung in der WM bis zum Schluss verteidigen zu können. Es winkt für ihn endlich der langersehnte WM-Titel.
Sachsen und Thüringen haben gewählt. Die liegen zwar nicht gleich hinterm Venn, trotzdem kann man einiges aus den dortigen Wahlen lernen. Zuerst einmal, dass man bei Wahlen nicht immer eine Wahl hat. Selbst nicht als der erklärte Souverän. Die Menschen von Erfurt bis Dresden hätten sich eine grundlegend andere Politik gewünscht. Die werden sie aber nicht bekommen: Alles deutet auf ein Weiter-so hin, notfalls mit skurrilsten politischen Konstellationen. Aber: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht...
Die Fotografin Karolien Verheyen zeigt im Rahmen von „Discovering Mysterious Syria“ seltene Fotografien eines geheimnisvollen Landes. Wenn wir heute Bilder aus Syrien sehen, dann bestimmen dort Zerstörung und die Not der Menschen das Motiv.
Die Banken wollen unter allen Umständen die Milliarden zurückgewinnen, die sie im vergangenen Jahr an den Staatsbon verloren haben. Ein Preiskampf, der sie teuer zu stehen kommt. Derweil kritisiert die Verbraucherorganisation Testachats die höheren Renditen als „Marketingoperation“: Der Wettbewerb unter den Banken sei nur Fassade.
Vor fast zwei Jahrzehnten brachte Hilton ihr Debütalbum „Paris“ heraus - nun meldet sich die inzwischen zweifache Mutter mit „Infinite Icon“ zurück. Dafür hat sie sich prominente Unterstützung geholt.
Italiens Gefängnisse sind seit Jahren maßlos überfüllt und die Zustände hinter Gittern oft prekär. Was derzeit aus Haftanstalten nach außen dringt, schockiert. Kann die Politik noch gegensteuern?
Das Kreative Atelier in Kelmis wächst rasant – doch der Erfolg bringt Platzprobleme mit sich. Eine Lösung könnte im ehemaligen Park Café liegen, dessen Räumlichkeiten neues Potenzial für kreative Entfaltung bieten würden.
Pünktlich zum neuen Schuljahr hat Katrin Greven die Leitung der Grundschule des Kgl. Athenäums St.Vith (KAS) übernommen, wo sie ihren Vater Jean-Marie beerbt. Eine Familienangelegenheit war die Nachfolgeregelung aber keineswegs.