Flandern: De Wever flirtet mit den Sozialisten

Bart De Wever (r.) und Sozialistenchef John Crombez.
Bart De Wever (r.) und Sozialistenchef John Crombez. | Foto: belga

Laut Presseinformationen ist er nämlich zu einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Strom bereit - etwas, was die N-VA stets abgelehnt hat. Die MwSt. auf Strom wurde von der Regierung Michel, unter Impuls der N-VA, von sechs auf 21 % erhöht. Für SP.A-Chef John Crombez ist der Satz von sechs Prozent ein Dealbreaker für eine Regierungsbeteiligung.

Auf die Annäherungsversuche deuten auch andere Elemente aus dem Grundlagenpapier hin, das De Wever der SP.A, CD&V und Open VLD übermittelt hat. (gz/belga)

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Kommentare

  • Dies war vor der Wahl klar. Es steht ausser Zweifel dass eine Beteiligung der NVA oder Vlaams Belang in der Regierung nach den Wahlen nicht in Frage gestellt werden konnte.Ich glaube da ist sich jeder Belgier (Flame oder Wallone) einig. Es gehoert eine Portion guter Wille dazu diesen Schritt zu gehen aber die Realitaet ist nun eben so. Ich glaube dass ALLE Belgier nur den politischen Frieden wollen (Ausnahmen bestaetigen die Regel) und alle in Frieden leben wollen denn im Endeffekt werden nur Resultate zaehlen und nicht die Dauer der Regierungskrise. Ich hoffe nur dass beide Seiten zu Vernunft kommen werden und nicht nur Posten und Poestchen bei den Verhandlungen zaehlen werden. ALLE wollen eine Regierung sehen die handelt und nicht in unzaeligen Besuchen beim Koenig in Erscheinung treten.

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