Seit 20 Jahren sitzt die CSP im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG) auf der Oppositionsbank, und seit Sonntagabend scheint nach einem langen Wahltag klar zu sein, dass noch einmal fünf Jahre hinzukommen.
Pascal Arimont (Zweiter von rechts) am Sonntagabend im Eupener „Pavillon“, der Wahlkampfzentrale der CSP.
| Foto: Helmut Thönnissen
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Wenn man bedenkt, dass die CSP diesen Personalfehler nun schon seit den letzten 3 PDG-Wahlen mit stoischer Beratungsresistenz vollzieht, muss man an ihrem Willen, in der DG wieder politische Gestaltungskraft zu werden, ernsthaft zweifeln.
An das sichere und fürstlich honorierte Mandat im Europaparlament hat sich Mathieu Grosch bis zuletzt geklammert (warum wohl?), statt seiner Partei auf PDG-Ebene neue Mehrheitsperspektiven zu eröffenen. Für Pascal Arimont, dessen Einsatz auf Europaebene - im Vergleich zu seinem Vorgänger - zumindest ansatzweise sichtbar und zu würdigen ist, ist der Lockruf skandalöser europäischer Diäten wohl ebenfalls zu groß.
Die CSP selbst hat den Knall offensichtlich immer noch nicht gehört.
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Wenn man bedenkt, dass die CSP diesen Personalfehler nun schon seit den letzten 3 PDG-Wahlen mit stoischer Beratungsresistenz vollzieht, muss man an ihrem Willen, in der DG wieder politische Gestaltungskraft zu werden, ernsthaft zweifeln. An das sichere und fürstlich honorierte Mandat im Europaparlament hat sich Mathieu Grosch bis zuletzt geklammert (warum wohl?), statt seiner Partei auf PDG-Ebene neue Mehrheitsperspektiven zu eröffenen. Für Pascal Arimont, dessen Einsatz auf Europaebene - im Vergleich zu seinem Vorgänger - zumindest ansatzweise sichtbar und zu würdigen ist, ist der Lockruf skandalöser europäischer Diäten wohl ebenfalls zu groß. Die CSP selbst hat den Knall offensichtlich immer noch nicht gehört.
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