Mit Playmobil in Lüttich durch die Geschichte des Verkehrs

<p>In der Ausstellung „Playmobilité“ erzählen Dioramen die Entwicklung der Mobilität nach.</p>
In der Ausstellung „Playmobilité“ erzählen Dioramen die Entwicklung der Mobilität nach. | Foto: Laurent Cavenatti/belga

Das Musée des transports en commun de Wallonie präsentiert vom 19. Juni bis zum 13. September die Sonderausstellung „Playmobilité: Quand les jouets racontent l’histoire de la mobilité“. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Verein Oufti Playmo, der rund 40 Liebhaber der bekannten deutschen Spielfiguren vereint.

Anhand zahlreicher Dioramen aus Playmobil-Figuren wird die Geschichte des öffentlichen Verkehrs auf ungewöhnliche Weise erzählt. Die Mitglieder des Vereins ließen sich dabei unter anderem von den historischen Straßenbahnen des Museums inspirieren und schufen daraus individuelle Modelle. Hunderte Figuren wurden im gesamten Museum verteilt und in die Dauerausstellung integriert.

Einige der Miniaturszenen wurden gemeinsam mit Kindern und Familien gestaltet. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung seltene Playmobil-Fahrzeuge, darunter Lastwagen und eine Lokomotive. Weitere Nachbildungen orientieren sich am Flughafen von Lüttich sowie an der Straßenbahn-Endhaltestelle in Sclessin, die von den Modellbauern im Miniaturformat umgesetzt wurde. Die Dioramen sollen den Besuchern einen neuen Blick auf die Entwicklung der Mobilität ermöglichen. Die Ausstellungsstücke reichen von etwa 60 Zentimetern Höhe bis zu mehreren Metern. Die meisten Module messen 1,20 mal 0,60 Meter, während die größten Szenen eine Fläche von rund sechs Quadratmetern einnehmen. Insgesamt wurden laut den Organisatoren rund 5.000 Einzelteile verbaut – von kleinen Alltagsgegenständen bis hin zu vollständig nachgebildeten Gebäuden. Nach Angaben des Museums richtet sich die Ausstellung sowohl an Kinder als auch an Erwachsene. Historische Genauigkeit stehe dabei nicht im Vordergrund. Vielmehr handle es sich um fantasievolle Interpretationen der ausgestellten Fahrzeuge, verbunden durch das gemeinsame Thema der Entwicklung des Verkehrs.

Am 11. und 12. Juli findet zudem ein Aktionswochenende mit Vorführungen, Bauworkshops und zusätzlichen Dioramen statt. Der Besuch der Sonderausstellung ist im regulären Museumseintritt enthalten. (belga/jj)

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