Iran zweifelt an diplomatischem Weg mit USA

<p>Eine Frau hält eine iranische Flagge vor einem Banner mit einem Porträt des Obersten Führers Ayatollah Mojtaba Khamenei während eines Straßenfestes zum muslimisch-schiitischen Feiertag Eid al-Ghadir, dem Jahrestag, an dem der Prophet Mohammed seinen Nachfolger Ali ernannte, der als erster schiitischer Imam verehrt wird.</p>
Eine Frau hält eine iranische Flagge vor einem Banner mit einem Porträt des Obersten Führers Ayatollah Mojtaba Khamenei während eines Straßenfestes zum muslimisch-schiitischen Feiertag Eid al-Ghadir, dem Jahrestag, an dem der Prophet Mohammed seinen Nachfolger Ali ernannte, der als erster schiitischer Imam verehrt wird. | Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Nach israelischen Angriffen auf Beiruter Vororte stellt der Iran die Einigung mit den USA zur Beendigung des Kriegs infrage. „Wenn Ihr (USA) weder den Willen noch die Fähigkeit habt, Euren Verpflichtungen nachzukommen, dann kann man den diplomatischen Weg auch nicht fortsetzen“, schrieb Parlamentspräsident und Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf auf der Plattform X. Solchen Angriffen grünes Licht zu geben, könne keine diplomatischen Zugeständnisse erwirken.

Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) drohten Israel mit Gegenschlägen. „Es besteht kein Zweifel, dass diese Verbrechen nicht unbeantwortet bleiben werden“, sagte ein IRGC-Sprecher im iranischen Staatssender Irib.

Die Hauptbedingung für den Iran bei der Einigung mit den USA ist ein Ende der militärischen Operationen an allen Fronten, auch im Libanon. Teheran hat mehrfach betont, dass ohne die Verwirklichung dieser Forderung der Iran nicht bereit sei, den weiteren diplomatischen Prozess fortzusetzen. (dpa/calü)

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