Die Partei fordert die DG-Regierung auf, sich bei den anstehenden Verhandlungen zur Krankenhausreform für den Erhalt der Notfallversorgung in Eupen und St.Vith einzusetzen.
Anlass ist ein Modell, das das Eupener Krankenhaus gemeinsam mit seinen Partnern im Move-Netzwerk sowie dem CHR Verviers und dem CHRAM den Regierungen der DG und der Wallonie vorgestellt hat. Ziel ist es, eine langfristige und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Vorgesehen sind u.a. eine gesicherte Finanzierung der Notaufnahmen sowie des SMUR-Notarztdienstes. SP-Parteipräsidentin Linda Zwartbol begrüßt diesen Vorstoß ausdrücklich. Bei der anstehenden Krankenhausreform müssten Versorgungsqualität, Patientensicherheit, die Verfügbarkeit von Fachpersonal sowie die sprachlichen und geografischen Besonderheiten Ostbelgiens berücksichtigt werden. Nach Ansicht der SP setzt dies allerdings voraus, dass einzelne Elemente des vorliegenden Expertenberichts zur Reform der belgischen Krankenhauslandschaft angepasst werden. Die Partei verweist darauf, dass sie entsprechende Forderungen bereits mehrfach im Parlament der DG erhoben habe. Die SP fordert die DG-Regierung nun auf, die Position des Eupener Krankenhauses gegenüber der Föderalregierung zu unterstützen und sich in den Verhandlungen auf Ebene der Gesundheitsminister für den Erhalt der Notfallversorgung in den ostbelgischen Krankenhäusern starkzumachen. (red/sc)

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