Vooruit fordert strengere Regeln für Energieverträge am Telefon

<p>Vooruit fordert strengere Regeln für Telefon- und Haustürverkäufe von Strom- und Gasverträgen.</p>
Vooruit fordert strengere Regeln für Telefon- und Haustürverkäufe von Strom- und Gasverträgen. | Illustrationsbild: dpa

Konkret fordert Vooruit eine dreitägige Bedenkzeit für Energieverträge, die telefonisch oder außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossen werden. Ziel sei es, Verbraucher vor „raffinierten und irreführenden“ Verkaufsmethoden zu schützen.

„Jeder kennt diese Situation: unerwünschte Werbeanrufe oder Vertreter an der Haustür mit einem vermeintlich attraktiven Angebot für Gas- oder Stromverträge“, erklärte Soete in einer Mitteilung. Besonders ältere Menschen und verletzliche Verbraucher seien häufig Opfer aggressiver Verkaufstechniken.

Bereits in der vergangenen Legislaturperiode waren strengere Regeln für den Haustürverkauf von Energieverträgen eingeführt worden, darunter eine verpflichtende Bedenkzeit von drei Tagen. Vooruit will diese Regelung nun auch auf telefonische Verkaufsangebote ausweiten.

Demnach sollen Verkäufer künftig nur noch unverbindliche Angebote unterbreiten dürfen. Diese müssten schriftlich – etwa per Brief oder E-Mail – erfolgen und ausdrücklich als unverbindlich gekennzeichnet sein. Auch dafür soll die dreitägige Bedenkfrist gelten.

Zudem sollen Energieanbieter verpflichtet werden, wichtige Informationen bereitzustellen. Dazu gehören eine Preisübersicht, ein Vergleich mit dem bestehenden Vertrag sowie ein direkter Link zu den Preisvergleichsportalen der föderalen und regionalen Regulierungsbehörden.

Außerdem sieht der Vorschlag vor, dass Verbraucher ausdrücklich festhalten können, ein Jahr lang keine Haustürwerbung mehr erhalten zu wollen. (belga/rt)

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