Kein Verbleib in Marseille: Nationalspieler Vermeeren steht vor nächstem Wechsel

<p>Vier Vereine in drei Jahren? Die Karriere von Arthur Vermeeren (rechts) steht auf dem Prüfstand</p>
Vier Vereine in drei Jahren? Die Karriere von Arthur Vermeeren (rechts) steht auf dem Prüfstand | Foto: Photo News

Eigentlich hatte Olympique Marseille die Möglichkeit, den Roten Teufel im Sommer fest von RB Leipzig zu verpflichten. Rund 20 Millionen Euro hätte der Klub dafür aufbringen müssen. Doch daraus wird wohl nichts.

„Wird nicht passieren“, heißt es sowohl in Marseille als auch im Umfeld des Spielers, wie die Zeitung „Het Nieuwsblad“ schreibt. Auch alternative Verhandlungen über einen festen Transfer seien demnach nicht geplant.

Damit neigt sich bereits das dritte Auslandsengagement Vermeerens seit seinem Abschied vom Royal Antwerp FC im Jahr 2024 dem Ende zu. Nach dem viel beachteten Wechsel zu Atlético Madrid konnte sich der Mittelfeldspieler in Spanien nicht durchsetzen. Auch der anschließende Schritt nach Leipzig brachte nicht den erhofften Durchbruch.

In Marseille begann Vermeeren zwar vielversprechend und wusste zunächst zu überzeugen. Seit Anfang des Jahres verlor er jedoch seinen Stammplatz – und damit auch die Perspektive auf eine langfristige Zukunft beim aktuellen Tabellen-Sechsten der Ligue 1.

Vermeeren steht bei Leipzig noch bis 2029 unter Vertrag und müsste dort eigentlich zur Saisonvorbereitung zurückkehren. Doch selbst das ist unsicher: Nach Informationen aus Deutschland ist keineswegs garantiert, dass der Bundesligist weiterhin auf ihn setzt.

Sollte sich diese Einschätzung bestätigen, müsste sich der 21-Jährige erneut nach einem neuen Klub umsehen – es wäre bereits der vierte in weniger als drei Jahren. Eine Entwicklung, die ihm zunehmend das Image eines „ Wandervogels“ einbringen könnte, obwohl sein Ziel eigentlich Stabilität ist.

Trotz der schwierigen Phase ist das Interesse am Nationalspieler weiterhin groß. In seinem Umfeld gibt man sich gelassen. Mehrere Vereine sollen den Mittelfeldspieler weiterhin auf dem Zettel haben.

Als mögliche Ziele werden unter anderem Inter Mailand und Tottenham Hotspur genannt – bestätigt ist das allerdings nicht. Eine Rückkehr nach Belgien scheint derzeit keine Option zu sein. (calü)

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