Zwischen 20.30 und 21.30 Uhr werden bekannte Wahrzeichen und öffentliche Gebäude in Dunkelheit gehüllt. Mit dabei sind unter anderem der Eiffelturm in Paris, das Kolosseum in Rom, die Akropolis in Athen und das Atomium in Brüssel. Doch nicht nur die Hauptstadt beteiligt sich: Auch Städte wie Antwerpen, Kortrijk und Ostende machen mit. Zudem haben zahlreiche kleinere Gemeinden ihre Teilnahme angekündigt.
Hinter der Earth Hour steht der Weltnaturfonds (WWF), der mit der Aktion vorwiegend eines erreichen will: Aufmerksamkeit für den Klimaschutz – und Mut machen. „Earth Hour ist auch ein Aufruf, die Hoffnung nicht zu verlieren, auch wenn es manchmal schwerfällt, optimistisch zu bleiben“, erklärt Hans Moyson von WWF Belgien. „Lasst uns all die kleinen Aktionen feiern, die zusammen eine große Wirkung entfalten.“
Die Idee ist einfach: Jeder Beitrag zählt. Ob Licht ausschalten, Energie sparen oder bewusst nachhaltiger leben – viele kleine Schritte sollen gemeinsam eine große Wirkung erzielen. Ursprünglich als lokale Initiative in Australien gestartet, hat sich die Earth Hour längst zu einer weltweiten Bewegung entwickelt.
Neben dem symbolischen Ausschalten der Beleuchtung sind vielerorts auch Veranstaltungen geplant. In Brüssel wird die Börse etwa zur „Silent Disco“, während im Bois de la Cambre ein gemeinsamer Lauf organisiert wird. Auch Konzerte und weitere Bürgeraktionen sollen das Thema Klimaschutz ins Bewusstsein rücken.
Die Botschaft bleibt klar: Es braucht keine großen Heldentaten, um etwas zu bewegen – oft reichen schon kleine Entscheidungen im Alltag. (calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren