Der 45-Jährige bringt reichlich Erfahrung mit. Ferrera saß bereits bei mehreren belgischen Erst- und Zweitligisten auf der Trainerbank, darunter Sporting Charleroi, KV Mechelen, Sint-Truiden, Standard Lüttich, Waasland-Beveren und zuletzt RWDM. In Molenbeek wurde er im April 2025 überraschend freigestellt, nachdem der direkte Aufstieg in die 1. Division verpasst worden war. Danach zog es ihn ins Ausland: Kurzzeitig trainierte er den ägyptischen Traditionsklub Zamalek, zudem sammelte er Stationen in Saudi-Arabien und auf Zypern.
Nun also die Rückkehr in den belgischen Fußball – und gleich eine heikle Mission. „Wir arbeiten mit Hochdruck an den administrativen Formalitäten, damit am Sonntag alles geregelt ist“, teilte Dender mit. Dann steht für die Flamen ein wegweisendes Kellerduell bei Cercle Brügge auf dem Programm.
Ferrera folgt auf den erst 32-jährigen Hayk Milkon, der Anfang September das Traineramt übernommen hatte. Er war damals die Nachfolge von Vincent Euvrard angetreten, der zu Standard gewechselt war. Doch der sportliche Aufwärtstrend blieb aus.
Nach 26 von 30 Spieltagen rangiert Dender mit lediglich 17 Punkten abgeschlagen am Tabellenende der Jupiler Pro League. Für das Schlusslicht wird es jetzt darum gehen, sich zumindest eine bessere Ausgangsposition für die Abstiegsrunde (Relegation Play-off) zu verschaffen. Das Team, das dort am Ende auf dem letzten Platz landet, muss in Entscheidungsspielen gegen den Sieger der Aufstiegsrunde (Promotion Play-off) aus der Challenger Pro League um den Klassenerhalt kämpfen. (belga/calü)

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