Auslöser der Klarstellung waren Medienberichte über eine Untersuchung der französischen Steuerbehörden. Demnach war es im Zuge der Ermittlungen unter anderem zu einer Hausdurchsuchung in Angèles Pariser Wohnung gekommen.
In dem Kommuniqué ihrer PR-Agentur heißt es nun unmissverständlich: „Zu keinem Zeitpunkt kann behauptet werden“, dass Angèle oder ihre Gesellschaft Saïmiri SRL Einkünfte verschleiert oder Steuern hinterzogen hätten.
Sowohl die Künstlerin als auch ihr Unternehmen seien in Belgien ansässig und kämen dort sämtlichen gesetzlichen Verpflichtungen nach. Alle weltweiten Einnahmen würden vollständig in Belgien deklariert. Jährlich leiste die Gesellschaft „erhebliche Beiträge“ an den belgischen Staat.
Weiter heißt es, die Maßnahmen der französischen Steuerverwaltung – darunter die Durchsuchung der Pariser Wohnung – stünden im Zusammenhang mit einer breiter angelegten Überprüfung belgischer Künstler, die auf dem französischen Markt erfolgreich sind.
Zuvor hatte das Onlineportal „L’Informé“ berichtet, französische Steuerbeamte hätten Angèles Wohnung am 19. März 2025 durchsucht. Demnach habe die Sängerin versucht, die beschlagnahmten Unterlagen gerichtlich zurückzuerlangen – ohne Erfolg.
Angèle, die 2018 mit ihrem Debütalbum „Brol“ und dem Hit „Balance ton quoi“ international durchstartete, zählt zu den erfolgreichsten belgischen Künstlerinnen ihrer Generation. Auch ihr zweites Album „Nonante-Cinq“ (2021) war ein großer Erfolg.
Ob und wie die französischen Ermittlungen weitergeführt werden, ist derzeit offen. (calü)

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