Eisschnellläuferin Sandrine Tas darf an 1.500-Meter-Lauf teilnehmen

<p>Die belgische Eisschnellläuferin Sandrine Tas darf am Freitag an den Satrt bei dem 1.500-Meter-Eisschnelllauf der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2026.</p>
Die belgische Eisschnellläuferin Sandrine Tas darf am Freitag an den Satrt bei dem 1.500-Meter-Eisschnelllauf der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2026. | Foto: belga

Zunächst hatte sie für die sogenannte „Schlittschuhmeile“ lediglich auf der Reserveliste gestanden. Neben Tas steht mit Isabelle van Elst eine zweite Belgierin auf der Startliste.

Für Tas bedeutet der zusätzliche Einsatz eine weitere Chance bei ihren zweiten Winterspielen, die bislang aus belgischer Sicht beachtlich verlaufen. Die Westflämin eröffnete ihre Wettkämpfe mit Rang sieben über 3.000 Meter und verpasste anschließend über 5.000 Meter als Vierte eine Medaille nur knapp. In der Teamverfolgung scheiterte das belgische Trio mit Tas, Fran Vanhoutte und van Elst in der Qualifikation für das Halbfinale. Am Dienstag bestreiten die Belgierinnen noch das C-Finale gegen Deutschland.

Nach dem 1.500-Meter-Rennen am Freitag steht für Tas am Samstag zudem die Massenstart-Konkurrenz auf dem Programm, womit sie ihr olympisches Pensum abschließt. Anschließend plant sie eine sportliche Neuausrichtung: In den kommenden zwei Jahren möchte sie sich verstärkt dem Radsport widmen. Bereits jetzt steht sie beim Team Lotto-Intermarché unter Vertrag.

Für Tas sind es die zweiten Olympischen Spiele nach ihrem Debüt 2022 in Peking. Dort belegte sie Rang 28 über 500 und 1.000 Meter, wurde 29. über 1.500 Meter und schied im Massenstart im Halbfinale aus. In Mailand-Cortina konnte sie ihre Resultate bislang deutlich verbessern und erhält nun mit dem Start über 1.500 Meter eine zusätzliche Möglichkeit, ihre Bilanz weiter auszubauen. (kupo/belga)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment