Belgien stark vertreten beim Weltwirtschaftsforum in Davos

<p>Bart De Wever</p>
Bart De Wever | Foto: belga

Nach Angaben des Weltwirtschaftsforums handelt es sich um eine Rekordbeteiligung auf Regierungsebene. Der prominenteste Teilnehmer ist der US-amerikanische Präsident Donald Trump. Ebenfalls angekündigt sind der französische Präsident Emmanuel Macron, der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sowie die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen. Darüber hinaus werden unter anderem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der israelische Präsident Isaac Herzog und der kongolesische Präsident Félix Tshisekedi erwartet.

Belgien ist in Davos ebenfalls hochrangig vertreten: mit König Philippe, Premierminister Bart De Wever (N-VA), den föderalen Ministern Maxime Prévot (Auswärtige Angelegenheiten - Les Engagés) und David Clarinval (Wirtschaft - MR) sowie dem flämischen Ministerpräsidenten Matthias Diependaele (N-VA).

Zum dritten Mal wurde in dem Wintersportort zudem ein „Belgium House“ eingerichtet – eine Initiative der Wirtschaft mit Unterstützung der Föderalregierung. Dort kommen unter anderem Spitzenvertreter von Umicore, Elia, Fluxys, DEME, AB InBev, Syensqo sowie des Hafens Port of Antwerp-Bruges zu Wort.

Das diesjährige Weltwirtschaftsforum steht unter dem Motto „Spirit of Dialogue“ – der Geist des Dialogs – und findet vor dem Hintergrund erheblicher geopolitischer Spannungen statt. Die Zukunft der Ukraine, des Gazastreifens und Venezuelas dürfte dabei ebenso zur Sprache kommen wie die Lage im Iran oder in Grönland.

Aus Sicht der Wirtschaft stehen vor allem technologische Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz, sowie Handelskonflikte im Mittelpunkt. Auch führende Vertreter großer Technologiekonzerne wie Nvidia, Alphabet und Microsoft nehmen an dem Treffen teil.

Das Weltwirtschaftsforum endet am Freitag, dem 23. Januar. (belga/rt)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment