Grönland ist nicht verhandelbar

In Verbindung mit dem Ansinnen von Donald Trump, mit seiner Vasallenregierung sich Grönland einzuverleiben, sprich neues Bundesland der USA zu werden, schlüpfe ich in die Rolle der dänischen Ministerpräsidentin mit folgender Erklärung:

Sehr geehrter Herr Trump, Ihrem Ansinnen, Grönland zu amerikanischem Territorium zu machen, erteile ich eine eindeutige Absage. Ganz gleich, wie eine Übernahme konstruiert worden wäre. Dies gilt auch für den käuflichen Erwerb. Ich bin jedoch bereit, mit ihnen Vereinbarungen zu treffen über die Einrichtung von Militärbasen oder Schürfrechte für Bodenschätze. Militärbasen, die sowohl in ihrem, wie auch in unserem Interesse ein Schutz gegen eine mögliche Aggression durch Russland oder China wären. Verhandlungen, die fair und kooperativ sein sollten. Im Falle einer kriegerischen Invasion würden wir nicht mit kriegerischen Gegenmaßnahmen reagieren. Dies würde bei dem ungleichen Kräfteverhältnis nur ein sinnloses Abschlachten von vielen Menschen bedeuten. Jedoch würde Amerika den letzten Rest von moralischer Integrität verlieren. Eine Aggression gegen alle Regeln des Völkerrechts ohne die geringste eigene Bedrohungslage ist gleichzusetzen mit dem Raubrittertum im Mittelalter. Amerika würde auf einer Stufe mit totalitären Staaten wie Russland, China und einigen mehr stehen. Meiner Erklärung, bei der sowohl die dänische Bevölkerung, wie auch die grönländische Regierung und Bevölkerung hinter mir steht, habe ich nichts hinzuzufügen.

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