Die größten Hoffnungen ruhen auf dem 20-jährigen Alexander Blockx. Der an Position sieben gesetzte Antwerpener trifft in der ersten Qualifikationsrunde auf den erfahrenen Italiener Marco Cecchinato (ATP 226), der 2018 bei den French Open bis ins Halbfinale stürmte. Blockx kennt die Anlage in Melbourne gut: 2023 gewann er hier den Juniorentitel. Im Profi-Bereich wartet allerdings noch der erste Auftritt im Hauptfeld eines Grand Slams. Im vergangenen Jahr scheiterte er in Australien und Paris bereits in der ersten Qualirunde, kam in Wimbledon bis in Runde drei der Qualifikation und in New York bis in Runde zwei.
Auch Gilles-Arnaud Bailly darf von seinem Grand-Slam-Debüt träumen. Der 20-Jährige hat sich 2025 im ATP-Ranking um rund 600 Plätze verbessert und bestreitet nun erstmals eine Qualifikation bei einem Major-Turnier. Zum Auftakt bekommt es der frühere Junioren-Weltranglistenerste mit dem Briten Jack Pinnington Jones (ATP 201) zu tun.
Ein mögliches belgisches Duell könnte es in der dritten Qualirunde zwischen Bailly und Gauthier Onclin geben. Der Lütticher, inzwischen von Germain Gigounon betreut, trifft zunächst auf den US-Amerikaner Martin Damm (ATP 173). Onclin hatte sich im Vorjahr in Melbourne erfolgreich durch die Qualifikation gespielt, war dann aber in der ersten Runde seines bislang einzigen Grand-Slam-Hauptfelds ausgeschieden.
Der erfahrenste im Quartett ist Kimmer Coppejans. Der 31-Jährige hofft auf seine zweite Teilnahme am Hauptfeld der Australian Open nach 2021. In Runde eins wartet mit Kei Nishikori (ATP 238) ein prominenter Gegner: Der Japaner stand einst auf Platz vier der Weltrangliste. Für Coppejans wäre es insgesamt erst der fünfte Auftritt in einem Grand-Slam-Einzel.
Ob es einer oder mehrere Belgier ins Hauptfeld schaffen, entscheidet sich in den kommenden Tagen auf den Courts von Melbourne. (belga/calü)

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