Minister Weyts erinnert daran, dass er als flämischer Tierschutzminister bereits 2019 ein Feuerwerksverbot eingeführt hatte. Dieses wurde jedoch vom Verfassungsgericht aufgehoben. Seither drängt er die Gemeinden jedes Jahr dazu, lokale Verbote zu erlassen. „Das trägt langsam, aber stetig Früchte“, erklärte er. Inzwischen gelte in mehr als 70 Prozent der Städte und Gemeinden ein lokales Feuerwerksverbot.
„Dennoch gibt es noch immer zu viele Gemeinden, in denen heute Nacht jeder betrunkene Onkel eine Feuerwerksrakete zünden darf – und oft ist unklar, wo Feuerwerk erlaubt ist und wo nicht“, kritisierte der Minister. Aus Gründen der Rechtssicherheit und Entlastung der Bürgermeister plädiert Weyts daher für eine föderale gesetzliche Regelung, die ein generelles Verbot vorsieht, mit klar definierten kommunalen Ausnahmen. „Kein Fest ist all die Unfälle und all das Tierleid wert“, so Weyts. Derzeit gibt es in Flandern kein allgemeines Feuerwerksverbot, während in Brüssel ein regionales Verbot gilt. (belga/sc)

Kommentare
Tierwohl hin und her, auch a den Gott der Tierschützer in Ostbelgien/Eupen.
Füttert die Tiere doch zur Knallerei somit ist das Wohlbefinden für Tier und Mensch eher garantiert.
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