Die veröffentlichten Unterlagen umfassen Fotos, Videos, Protokolle und Gerichtsdokumente aus früheren Ermittlungen. Nach ersten Auswertungen enthalten die Materialien keine Darstellungen strafbarer Handlungen. Sensible Inhalte dürfen zum Schutz der Opfer sowie aus Gründen laufender Ermittlungen weiterhin zurückgehalten werden.
In den Akten werden mehrere prominente Persönlichkeiten erwähnt oder abgebildet, darunter der frühere US-Präsident Bill Clinton, der Musiker Mick Jagger, der verstorbene Popstar Michael Jackson, der Schauspieler Kevin Spacey sowie der britische Ex-Prinz Andrew. Auch US-Präsident Donald Trump taucht vereinzelt in den Dokumenten auf. Nach bisherigem Kenntnisstand ergeben sich daraus keine neuen belastenden Erkenntnisse gegen die genannten Personen. Die bloße Nennung stellt keinen Hinweis auf strafbares Verhalten dar.
Kritik an der Veröffentlichung kommt unter anderem vom demokratischen Kongressabgeordneten Ro Khanna sowie vom republikanischen Abgeordneten Thomas Massie. Auch der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, bemängelt den Umfang der Schwärzungen.
Das Justizministerium kündigte an, in den kommenden Wochen weitere umfangreiche Akten zu veröffentlichen. Nach Abschluss ist ein Bericht an den Kongress vorgesehen, der alle Schwärzungen begründen und politisch relevante Namen auflisten soll. (dpa/ag)

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