Kimeli strebte in Hulshout seinen siebten belgischen Crosslauf-Titel an, musste jedoch auf den letzten 500 Metern eine kleine Lücke zu Querinjean lassen. Der aus Malmedy stammende Athlet setzte sich letzlich in einer starken Zeit von 22:12 Minuten durch, Kimeli und John Heymans folgten mit drei bzw. vier Sekunden Rückstand. „Ich habe heute Sachen probiert, die ich bisher noch nie gemacht habe in einem Wettkampf. Es hat gut geklappt. Das war ein tolles Rennen in dem ich mich super gefühlt habe“, so Querinjean.
Nach seinem Silbererfolg in Tokio trainiert Kimeli erst seit drei Wochen und ist daher noch längst nicht in Topform. Auch Heymans mischte lange Zeit im Kampf um den Titel mit, musste sich letztlich aber mit dem dritten Platz zufriedengeben. Arnaud Collard aus Herve wurde in 22:32 Minuten Achter.
Ruben Querinjean startet international für Luxemburg. 2024 hatte er mit der EM-Teilnahme und einem Start bei den Olympischen Sommerspielen zwei große Ziele erreicht. Im September ging er zudem in Tokio bei der Weltmeisterschaft an den Start und lief über 3.000 Meter in die Top 10.
Die ersten vier der belgischen Meisterschaften dürfen zur Crosslauf-EM am 14. Dezember im portugiesischen Lagoa. Kimeli und Heymans sicherten sich die ersten beiden Tickets, das dritte ging überraschend an Ruben Verheyden, den nationalen Rekordhalter über 1.500 Meter. Das vierte EM-Ticket holte sich Guillaume Grimard.
Bei den Frauen sicherte sich Lisa Rooms (24:51) die Goldmedaille. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Jana Van Lent (+2) und Chloé Herbiet (+17).
Aus ostbelgischer Sicht startete Jamila Lehnen vom AC Hautes Fagnes - AC Eifel im Vorprogramm. Über 1600 Meter bei den Minimes 2014 belegte sie einen guten 21. Platz unter 74 Starterinnen. (mn)

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