Belgischer Finanzriese KBC übertrifft Erwartungen im 2. Quartal
Finanzen
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Der belgische Finanzkonzern KBC hat im zweiten Quartal 2025 einen Nettogewinn von 1,02 Milliarden Euro erzielt – das entspricht einem Anstieg von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleichszeitraum 2024 hatte der Gewinn noch bei 925 Millionen Euro gelegen. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Der Konzern meldet ein starkes zweites Quartal mit über 1 Milliarde Euro Gewinn.
| Foto: belga
Auch die Gesamterträge des Konzerns legten zu: Sie beliefen sich im zweiten Quartal auf 3,04 Milliarden Euro, was einem Plus von 8 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Besonders stark entwickelten sich die Zinserträge, die mit 1,5 Milliarden Euro verzeichnet wurden – das sind 6 Prozent mehr als im Vorquartal und 9 Prozent mehr als im Vorjahr.
Das Kreditvolumen gegenüber Kunden stieg im Quartalsvergleich um 2 Prozent, im Jahresvergleich sogar um 7 Prozent. Auch die Einlagen (ausgenommen kurzfristige, margenarme Auslandsanlagen) erhöhten sich in gleichem Umfang. KBC beobachtete zudem, dass viele Kunden ihre fälligen Termineinlagen in klassische Sparkonten umgeschichtet haben.
Im Versicherungsgeschäft erwirtschaftete KBC Einnahmen von 788 Millionen Euro – eine Steigerung von fast 9 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2024.
Aufgrund der starken Entwicklung hebt der Konzern seine Prognosen an: Die Nettozinserträge sollen nun mindestens 5,85 Milliarden Euro erreichen (zuvor 5,7 Milliarden), der Gesamtertrag soll um mindestens 7 Prozent steigen (bisher: 5,5 Prozent).
„Wir haben ein ausgezeichnetes Quartalsergebnis erzielt“, sagte KBC-CEO Johan Thijs. „Der Motor lief in allen Ländern auf Hochtouren. Im Vergleich zum Vorquartal profitierten unsere Erträge unter anderem von höheren Zinserträgen, dem Wachstum im Versicherungsgeschäft, besseren fair-value- und Trading-Erträgen sowie einem saisonalen Dividendenhoch. Lediglich die Provisionseinnahmen gingen leicht zurück – sie bleiben aber auf hohem Niveau.“ (belga/rt)
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