Seit Wochen sitzen alle Beteiligten am Tisch – bislang ohne Ergebnis. Doch nun scheint zumindest etwas Bewegung in die festgefahrene Situation zu kommen.
Wie die Wirtschaftszeitung „De Tijd“ meldet, hat DAZN den Telekom-Betreibern ein neues Angebot unterbreitet, um die Sackgasse zu durchbrechen. Bisher habe der Streamingdienst 20 Prozent mehr gefordert als bei den letzten Rechteverhandlungen vor fünf Jahren. Trotzdem warnt „De Tijd“, dass die Chancen auf eine schnelle Einigung gering bleiben: „Der Verhandlungsspielraum ist weiterhin sehr eng.“
Fakt ist: DAZN muss bis 2030 jährlich 86 Millionen Euro für die Übertragungsrechte der D1A bezahlen. Rechnet man die Produktionskosten hinzu, steigt die Summe sogar auf über 100 Millionen Euro pro Saison.
Doch es geht nicht nur um Live-Spiele. „Auch die Rechte für die Highlight-Zusammenfassungen sind bislang nicht vergeben“, berichtet die Zeitung „La Meuse“. Hier gibt es noch keine Einigung mit den öffentlich-rechtlichen Sendern. (calü)

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