Wie die flämische Tageszeitung „Het Nieuwsblad“ am Dienstagabend berichtet, will DAZN seine vertraglich mit der Pro League vereinbarte Übertragungspflicht in der Challenger Pro League auf ein Minimum reduzieren – vor allem wegen der schlechten Einschaltquoten bei Spielen der zweiten Liga. Während in der vergangenen Saison noch alle acht Partien eines Spieltags live bei Proximus oder DAZN zu sehen waren, sollen in der neuen Spielzeit nur noch vier von acht Begegnungen übertragen werden.
Zudem sollen künftig nur noch zwei statt bisher fünf TV-Kameras bei den Spielen der zweiten Liga zum Einsatz kommen. Kommentatoren sind nicht mehr vor Ort im Stadion, sondern berichten aus dem Brüsseler TV-Studio.
Laut „Het Nieuwsblad“ prüfen die Pro League und DAZN derzeit, ob und wie es technisch möglich ist, die übrigen vier Partien dennoch zu übertragen. Eine mögliche Lösung wären die 14 automatisierten Kameras, die in jedem Stadion installiert sind. Doch solange diese Option nicht verfügbar ist, will DAZN einen „ausgewogenen Sendeplan“ anbieten, bei dem nicht immer dieselben Mannschaften gezeigt werden. Im Laufe der Saison soll auch der sportliche Wert der Partien berücksichtigt werden, um zu entscheiden, welche Spiele live übertragen werden.
Die Saison in der Challenger Pro League startet am 8. August, die AS Eupen greift am 9. August mit einem Heimspiel gegen den RFC Lüttich ins Geschehen ein. Eine Woche später sind die „Pandas“ in Beerschot zu Gast – offen ist, ob ihre Fans die Partie dann live im TV mitverfolgen können. (mn)

Kommentare
Wenn das der Fall ist werde ich dazn kündigen die machen auch jetzt den fussball kaputt
Oder einfach mal das Stadion voll machen das kriegt die Aachener Fans Besser hin
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