An den vergangenen Wochenendtagen konnten die Fans des belgischen Fußball-Oberhauses ihre Teams ausschließlich über DAZN verfolgen. Hintergrund ist das bislang gescheiterte Ringen um Verträge mit den großen TV- und Internetanbietern wie Telenet und Proximus.
„Es ist offensichtlich, dass die Fußballfans den Weg zu unserer App gefunden haben“, erklärte DAZN am Mittwochabend zufrieden. Zum Vergleich: Zum Saisonstart im Vorjahr verzeichnete die Plattform lediglich 525.000 Aufrufe – ein deutlicher Zuwachs, der die Verantwortlichen optimistisch stimmt.
Trotz des Erfolgs zeigt sich DAZN verhandlungsbereit: Bereits am Montag kündigte der Streamingdienst an, die Gespräche mit Telenet und Proximus wieder aufzunehmen. Ein Zeitplan für eine mögliche Einigung steht jedoch noch nicht fest.
Eines steht für die nächsten Spieltage allerdings fest: Die Partien werden weiterhin erst einmal nur exklusiv über die DAZN-App übertragen. DAZN hatte sich im Dezember die Übertragungsrechte für die Jupiler Pro League bis 2030 gesichert. (belga/calü)

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