Bislang lag diese Steuer bei 30 Prozent – ein Wert, der laut Jambon die Wettbewerbsfähigkeit der belgischen Schifffahrtsbranche deutlich geschmälert habe. „Die aktuellen Steuereinnahmen aus dieser Abgabe stehen in keinem Verhältnis zum möglichen wirtschaftlichen Mehrwert, den wir durch zusätzliche Schiffe, Arbeitsplätze und Aktivität in unseren Häfen erzielen könnten“, erklärte der Minister.
Die Abschaffung betrifft konkret die Vermietung, Verpachtung, Nutzung oder Konzession beweglicher Güter – allen voran also Schiffe. Ziel ist es, Investitionen in die maritime Infrastruktur zu fördern und die Attraktivität des Standorts Belgien im internationalen Vergleich zu steigern.
Die Arizona-Regierung will mit der Maßnahme gezielt die Rückkehr von Reedereien unter belgische Flagge fördern. In den letzten Jahren hatten sich viele Unternehmen aufgrund steuerlicher Nachteile für eine Registrierung in anderen Ländern entschieden. „Die Schifffahrtsbranche ist bekannt für ihre Innovationskraft, wirtschaftliche Bedeutung und hohe Konkurrenzfähigkeit. Unsere bisherigen steuerlichen Rahmenbedingungen machten es jedoch unattraktiv, unter belgischer Flagge zu fahren“, so Jambon abschließend. (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren