Vor zwei Wochen berichtete das GrenzEcho bereits über die Sorgen der Anwohner. Bürgermeister Daniel Hilligsmann (Elan) dankt den Beschwerdeführern für ihre Beiträge: „Die Gemeinde hat bislang keinerlei Position zum Bauprojekt eingenommen. Wir werden nun gemeinsam mit den zuständigen Gemeinschafts- und Regionalbehörden evaluieren, wie die eingegangenen Beschwerden angemessen beantwortet werden können. Wir nehmen jede Eingabe ernst und werden nichts über’s Knie brechen.“
Anfang 2025 erreichte die Gemeinde Kelmis der Antrag eines privaten Projektträgers auf Globalgenehmigung zur Errichtung einer Parzellierung mit 44 Wohneinheiten. Gemäß den Prozeduren leitete die Gemeindeverwaltung daraufhin die öffentliche Untersuchung ein, woraufhin zahlreiche Einwände vonseiten der Anwohner und weiterer besorgter Bürger bei der Gemeinde eingingen. Hierbei wurden vermeintliche Risiken in Bezug auf die öffentliche Mobilität, den Hochwasserschutz oder bestehende Umweltbelastungen des geplanten Baugebiets thematisiert. Nun werde die Gemeinde zu einem Gespräch in Beisein von Vertretern des Projektträgers, der Beschwerdeführer und der übergeordneten Behörden einladen. Im Anschluss daran und aufgrund weiterführender Analysen gedenke die Gemeinde zum Projekt Stellung zu beziehen. Eine finale Entscheidung über den vorliegenden Projektantrag müsse daraufhin die Deutschsprachige Gemeinschaft treffen. (red/mo)

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