Es wäre jedoch ein fataler Fehler, Trump als bloßen Chaoten oder Irren abzustempeln. Wer nur das Chaos sieht, unterschätzt die Systematik hinter seinem scheinbaren Wahnsinn.
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"Demokratie stribt in Dunkelheit" heißt die Devise der Washington Post, aber der Leitartikel von Die Zeit trifft es eher: "Die Demokratie stirbt am hellichten Tag". Die USA und mit ihnen die verbleibende Freie Welt, so sie sich denn nicht wehrt (was gerade geschieht), sind gerade dabei, 'sich selbst abzuschaffen', wie es ironischerweise mit genau umgekehrtem Narrativ aus rechter Ecke einmal hieß...
Und wir sehen verdutzt oder gleichgültig zu und halten nicht inne, begehren nicht auf, scheinen den Wert, in Freiheit, Selbstbestimmung und mit unantastbarer Menschenwürde zu leben, nicht mehr zu kennen. Es dämmert aber vielen, was nun auf der Kippe steht, und es regt sich Widerstand.
Wir sind schon längst nicht mehr im "Wehret den Anfängen", sondern mittendrin in "Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte." (M. Niemöller)...
Bei der Aufzählung der zahlreichen "Leistungen" dieses Präsidenten während seiner ersten hundert Tage im Amt fehlt ein wichtiger Sektor: Umwelt- und Klimaschutz.
Unter Trump geht es mit Volldampf zurück in die Zeit der mit Kohle betriebenen Dampfmaschine.
"Drill, baby, drill" in Polarregionen, in Naturschutzgebieten und auf dem Meeresgrund.
Schürfung von Mineralien im sensiblen Milieu der Tiefsee.
Austritt aus Klimaschutzabkommen und Schließung von Behörden, die sich mit diesen Problemen befassen.
Alles mit fataler Signalwirkung.für alle Klimawandelleugner weltweit, die hellauf begeistert sind
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