In Umfragen liegt die Partei im Moment bei rekordverdächtigen 20 Prozent und könnte hinter der Union zur zweitstärksten Kraft im Bundestag werden.
Nazis sind rechts
Jetzt weiterlesen – und noch viele weitere Artikel…
Mit dem Basic-Abo haben Sie Zugang zu allen Artikeln bereits ab
9 € pro Monat!
Jetzt abonnieren
Bereits abonniert?

Kommentare
Der Artikel des Redakteurs zeigt sehr gut die oft gedanklich gewollt unverständlichen und zusammengesetzten Verstrickungen von AFD, Nazis, Gesellschaft, Macht und Geld. Der Trumpf und auch das Genie der Techmilliardäre ist, dass sie tatsächlich Mehrwert und Entwicklung in Form von neuen Errungenschaften wie Elektroautos, Vernetzung und künstlicher Intelligenz und damit Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen. Musk setzt eine riesige Fabrik in eine brachliegende Gegend Ostdeutschlands. Zugleich demütigt er die gewählten hiesigen Politiker. Diese wiederum sind gebunden ihm zu folgen und nicht andersherum.
Es erinnert an die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht wo 2
"Geschäftsleute" die Unsicherheit der menschlichen Verhältnisse ausnutzen und der Bandit Mackie Messer am Ende in den Adelsstand erhoben wird. "Erst kommt das Fressen dann die Moral".
Unweigerlich muss man auch an die Intronisation von Trump denken, wo freigelassene Mörder und Banditen zu den neuen Helden werden. Bei der Unterschrift der hundert Dekrete (im Unbewussten ist Hundert gleich null) fällt die wunderschöne geschwungene, mit einem anfänglichen hohen Bogen, wohl das T, und einer ewig langen Ausführung des Namens Trump auf. Es geht wohl weniger um die Inhalte der Dekrete. Ob er die wohl auch gelesen hat ? Man sieht auch Trumps Sohn, dem der Vater (wohl ?) versprochen hat einen Posten für die Gewinnung von jüngeren Menschen zu erhalten. Dieser muss nur noch auf die Erteilung vom Vater warten, nicht etwa studieren oder lernen.
Erwin Haep
Spa
Nazi, ist jeder der nicht zu der links liberale Ideologie der Globalisierung steht. Nationalistische Gedanken wie " Make Amerika Great again " steht im Widerspruch zu einer freien Welt ohne Grenzen. Jetzt ist die Frage, hat die Globalisierung den Menschen und die Staaten frei gemacht, oder sie von Nationalen Grenzen in Finanziellen Grenzen gedrängt. Da heute fast alle Staaten überschuldet sind, und sich dabei abhängig der Finanzindustrie gemacht haben. Die Börsen dank BlackRock usw, die weltweite Wirtschaft wie Marionette zappeln läss. Hat der Wähler immer mehr das Gefühl das sich das wieder ändern muss. Der Wunsch auf etwas mehr Nationalismus und weniger Zentrallismus bzw fremd gesteuerte Entscheidungen von sogenannten Eliten. Der Wähler wünscht sich das seine Stimme wieder erhört wird. Das ist in den USA bei den Wahlen zumindest der Grund gewesen, Trump zu wählen, weil er versprochen hat das zu machen. Nun macht er genau das! Ein Politiker macht nach der Wahl, wofür er gewählt wurde. Ob das alles richtig scheint, abzuwarten, aber wie gesagt ein weiter so geht auch nicht. Zu Europa, die EU Kommission ist alles andere als nah am Wähler, deswegen die Abneigung hierzu. Die rechten Parteien versprechen dies zu ändern , und dem Wunsch kann man eigentlich gut nachvollziehen. Fazit, wer gegen die Globalisierung ist , wird als Nazi beschimpft, und hier beginnt die Propaganda.
dies leuchtet ein: mehr Nationalismus und weniger Zentralismus. Frau Von der Layen regiert wirklich ohne die Wähler, zumindest fühle ich keine Veranlassung meine Wählerstimme in Europa gelten zu lassen/machen.
dennoch sehe ich mich eher als Belgier/Europäer als als Ostbelgier...
Dein letzter Kommentar, lieber Erwin, lässt mich daran zweifeln, ob du wirklich derjenige bist, mit dem ich einige Jahre an der UCL verbracht habe. Er scheint mir, abgesehen von seinem holprigen Stil, jedenfalls eine Unkenntnis über das Funktionieren der Organe der EU zu verraten, die bei deinem akademischen Hintergrund nur verwundern kann.
Du forderst mehr Nationalismus statt Zentralismus. Mehr „Make Belgium greate again“? Ernsthaft? Glaubst du wirklich, dass die europäischen Einzelstaaten politischen, ökonomischen und militärischen Giganten à la Trump und Xi Jin Ping oder in der Zukunft noch anderen Schwellenländern mit nationalistischer Eigenbrötelei auf Augenhöhe begegnen könnten?
Die Globalisierung ist eine Tatsache, die niemand mehr abschaffen kann. Eine Rückabwicklung zurück zu den Schlagbäumen bei Kalterherberg, auf Wahlerscheid oder Losheimergraben ist nicht vorstellbar, dafür ist unser Kontinent schon zu sehr vernetzt.
Ein kleines Beispiel: Jedes neue Automodell braucht eine Typgenehmigung. Nun stelle man sich vor, jedes Land würde, wie das früher der Fall war, eigene Kriterien erlassen, etwa in Sachen Abgase, und jedes Modell müsste in jedem Staat eine Genehmigung erlangen, um die dortigen Spezifikationen zu erfüllen.
Kernsatz aus dem Artikel „Technische Vorschriften - Typgenehmigung für Fahrzeuge »: „Wird ein Genehmigungsverfahren in einem EU-Mitgliedstaat erfolgreich abgeschlossen, kann der Hersteller sein Produkt in der gesamten EU vertreiben und in allen europäischen Ländern ohne weitere Prüfung zulassen.“
Ein Beispiel für „nationalen“ Alleingang: Die gelben Autoscheinwerfer, in Frankreich bis 1993 Pflicht, in Belgien und Deutschland verboten.
(Stichwort: nichttarifäre Handelshemmnisse…)
Ähnliche Beispiele gäbe es zuhauf, etwa bei der Zulassung von Medikamenten oder bei der Festlegung von Grenzwerten von schädlichen Chemikalien.
Dass Frau von der „Layen“ die EU nicht wie eine Diktatorin „regiert“, sondern in eine Struktur von Parlament, Kommission, Ministerrat und EU-Gerichtshof eingebunden ist, dürfte dir doch bekannt sein.
Dass deine Stimme bei den EU-Wahlen nur eine unter Millionen wäre, wenn du denn zur Wahl gehen würdest, stimmt zwar, aber mit diesem Argument könnte man fast jede Wahl als nutzlos erklären.
Wie steht es da mit der Stimme eines einzelnen Wählers in den USA? Wo jemand Präsident werden kann, ohne die Mehrheit der Wähler hinter sich zu haben?
Ein Trost: Immerhin siehst du dich eher als Europäer denn als … Ostbelgier.
PS. Ihr Kommentar, Herr Schmitz, trifft ins Schwarze... oder besser, ins Braune.
Was hat Hitler mit Stalin, Lenin und Mao gemeinsam: Sie waren alles SOZIALISTEN.
Aus diesem Grund benutzte das DDR-Regime ausschliesslich das Wort "Nazi" und nicht gerne das Wort "national-sozialistisch", denn auch dort war das Wort sozialistisch vorhanden, und die DDR war eben auch nur ein Sozialismus, ein linker Sozialismus, der auch in den Ruin führte.
Auch Chef-Redakteur Christian Schmitz sagt: 'Nazis sind rechts'. Warum heisst die überschrift nicht "Es gab nicht nur linke Sozialisten"? Wenn schon zu Beginn steht "Wenn Geschichte zur politischen Waffe wird", dann kann ein Schritt weiter gedacht werden.
Noch einige Punkte im Text:
Was in den 2. Weltkrieg mündete war der Hitler-Stalin-Pakt, nicht Hitler alleine. Im Text wird auch der Holocaust erwähnt, aber wer das sowjetische Gulag-System nicht erwähnt oder Mao's "Großer Sprung nach vorne", der hat aus den Greueltaten des 20. Jahrhunderts nichts gelernt.
Der Historiker Prof. Jörg Baberowski meinte: "Der wesentliche Unterschied zwischen Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus war der, das Hitler eben kein Marxist war. Im Marxismus gehen die Produktivkräfte in die Kontrolle der Partei über, während im NS das Privateigentum an Produktionsmitteln bestehen blieb, wurde aber staatlich gelenkt."
Die Nazis waren Sozialisten, aber eben keine Marxisten.
Die Grünen sind Marxisten, denn die ersten Grünen kamen aus dem neo-marxistischen Lager und sind es bis heute.
Wenn es normal ist, dass es europaweit marxistische Bewegungen gibt, warum dann nicht auch sowas wie AfD als Gegenpart?
Als Liberaler beobachte ich seit Jahren dieses links-rechts-Schubladendenken in der Politik als sehr bedenklich.
Kommentar verfassen
9 Comments
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren