Notrufnummer 1722 ist freigeschaltet

<p>An der belgische Küste (Ostende) wird es stürmisch.</p>
An der belgische Küste (Ostende) wird es stürmisch. | Foto: belga

Die Nummer 1722 soll verhindern, dass die Notrufnummern mit Anrufen für Einsätze überflutet werden, die warten können. Im Falle von Sturmschäden oder Wasserschäden, bei denen Feuerwehrhilfe erforderlich ist, sollte daher diese Nummer gewählt werden. Wenn jedoch ein Leben in Gefahr ist, muss die Nummer 112 gewählt werden.

Das Innenministerium empfiehlt außerdem die Nutzung des elektronischen Portals 1722.be, das als „direktester Weg, um die Hilfe der Feuerwehr in Situationen zu beantragen, in denen keine Lebensgefahr besteht“ gilt.

Die Notrufzentralen 112 und die Feuerwehr haben stets Vorrang bei Personen, deren Leben potenziell gefährdet ist. „Sie analysieren die Situationen fallweise und bestimmen, wer zuerst gerettet werden muss. Während eines Sturms oder einer Überschwemmung müssen sie viele Anfragen gleichzeitig bearbeiten“, betont das Ministerium. „Seien Sie geduldig und rufen Sie nicht erneut an, um zu erfahren, wann die Rettungskräfte eintreffen“, wird geraten. Die Aktivierung der Nummer 1722 erfolgt präventiv, wenn ein Sturm oder starker Regen angekündigt wird. Diese Aktivierung lässt jedoch keine Rückschlüsse auf die Schwere der Warnung oder das Ausmaß möglicher Schäden zu, teilt das Innenministerium weiter mit.

An der Küste hat der Wetterdienst eine „gelbe“ Warnung vor Windböen herausgegeben, während das Institut in den Provinzen Lüttich und Luxemburg vor rutschigen Bedingungen warnt. (belga/sc)

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