„Da es noch kein Pendant zu uns gibt, mit dem wir uns austauschen könnten, arbeiten wir durchgehend über Learning by Doing. Dabei ist es uns besonders wichtig, uns stetig auszuwerten und zu verbessern“, so Anna Stuers, die Ständige Sekretärin des Bürgerdialogs, in einer Mitteilung aus dem Parlament der DG (PDG). Um dieser Philosophie gerecht zu werden, organisierte das Parlament im Juni 2022 ein Auswertungsseminar mit allen Akteuren. Der Bürgerrat, das ständige Gremium des Modells ist von Beginn an für die Prozessauswertung verantwortlich. Auf die gemeinsame Ausarbeitung von konkreten Optimierungsvorschlägen folgte schließlich die Erarbeitung von ersten Dekretänderungen, heißt es in dem Kommuniqué weiter.
Am 22. April 2024 – also bereits fünf Jahre nach Gründung des Bürgerdialogs – verabschiedete das Parlament einstimmig das „Dekret zur Abänderung des Dekrets vom 25. Februar 2019 zur Einführung eines permanenten Bürgerdialogs in der Deutschsprachigen Gemeinschaft“.
„Das sogenannte Ostbelgien-Modell hat einen hohen Bekanntheitsgrad in der internationalen Öffentlichkeit erlangt. Deshalb sehen wir uns in der gesellschaftlichen Verantwortung, über bisher gemachte Erfahrungen transparent zu berichten“, wird Anna Stuers in dem Schreiben zitiert. Der Bericht soll aber auch die interne Prozessentwicklung vorantreiben: Der Text legt die Gründe für die gemachten Änderungen dar. So können nachfolgende Änderungsvorschläge bewusst an die bisherigen Anpassungen anknüpfen. Der Bericht dokumentiert ferner den Werdegang der Dekretänderungen und eine Auflistung von noch bestehenden Herausforderungen, heißt es abschließend. (red/kupo)
Der Bericht steht unter www.buergerdialog.be zum Download bereit. Infos zum Bürgerdialog auf Instagram: @buergerdialogostbelgien, auf Facebook: @burgerdialog.ostbelgien. Nachfragen per Mail an buergerdialog@pdg

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