Niewiadoma kämpfte sich nach einer Attacke von Vollering (SD Worx-Protime) stark zurück. Die Titelverteidigerin hatte bereits am vorletzten Anstieg am Col du Glandon angriffen und Niewiadoma zunächst nicht folgen können. Vollering baute ihren Vorsprung auf Niewiadoma zwischenzeitlich auf über anderthalb Minuten aus, womit sie ihre Konkurrentin das Gelbe Trikot abgenommen hätte.
Auf den 21 Kehren in den legendären Wintersportort Alpe d'Huez holte Niewiadoma aber Sekunde um Sekunde auf. Zwar sicherte sich Vollering vier Sekunden vor Landsfrau Pauliena Rooijakkers (Fenix-Deceuninck) den Tagessieg, die 1:01 Minuten Vorsprung und die Zeitbonifikation reichten jedoch nicht, Niewiadoma noch den Gesamtsieg zu entreißen.
„Es ist verrückt. Die gesamte Etappe war eine verrückte Achterbahnfahrt“, sagte Niewiadoma im Siegerinterview: „Ich hatte einen schlechten Moment. Aber ich konnte mich zurückkämpfen.“ Zuvor war sie bei der Tour zweimal hintereinander Dritte geworden.
Jubeln durfte auch Justine Ghekiere (AG Insurance-Soudal Team). Die 28-jährige Belgierin sicherte sich mit 46 Punkten vor Vollering (34) den Gewinn der Bergwertung. (sid/leo)

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