Seit letzter Woche ist es hierzulande gesetzlich wieder erlaubt, dass Fußballfans ihre Mannschaften ohne Abstand und Maske von den Tribünen aus frenetisch anfeuern können – vorausgesetzt sie können das sogenannte Covid-Safe-Ticket (CST) vorlegen.
Stadionbesuch in Corona-Zeiten: Die Fußballklubs müssen sich für einen Weg entscheiden
Bereits abonniert?


Kommentare
Wenn ich mich recht erinnere, hat doch die UEFA immer größten Wert auf politische Neutralität gelegt. Nun ist aber mittlerweile die Impf-Frage zweifellos zu einer rein politischen mutiert. Und die ach so unpolitische Fußballwelt muss nun auf brutale Weise Stellung in dieser Frage beziehen. Es wird wohl unausweichlich auf einen Impfzwang für alle Fußballfans hinauslaufen.
Ich finde es sehr besorgniserregend, wenn der Staat das, wovor er selber zurückschreckt (Impfpflicht für alle), Stück für Stück an andere Akteure zur Vollstreckung weiterreicht. Zuerst waren es die Festival-Veranstalter, jetzt sind es die Fußballclubs, dann werden es die Arbeitgeber, Restaurant- und Kneipenbesitzer sein, bis schließlich auch der letzte Belgier zur Impfung genötigt wurde. Und das Ganze für einen Impfstoff, der lediglich für eine bedingte Vermarktung zugelassen wurde. Diese Einschränkung ist in Anbetracht der bis heute in der EU gezählten kurzfristigen Nebenwirkungen, alleine im Zusammenhang mit dem Pfizer-Impfstoff, durchaus berechtigt:
a) 4.000 Tote
b) 200.000 bleibende gesundheitliche Schäden
Quellen:
https://www.ema.europa.eu/en/documents/covid-19-vaccine-safety-update/co...
https://www.adrreports.eu/de/search_subst.html#
Jeder Fussballverein hat Hausrecht und entscheidet wer ins Studion darf oder nicht. Als Ungeimpfter würde nicht ins Stadion gehen um keine gesundheitliche Gefahr für alle anderen Ungeimpften zu sein. Die Gefahr für Geimpfte ist relativ gering einen schweren Verlauf zu bekommen. Da jedoch auch ältere geimpfte Zuschauer im Stadion sind und für diese Menschen eine prozentual höhere Möglichkeit eines schweren Verlaufs gibt. Jeder wird Fussballverein auf kurz oder lang die Kassen nur noch für Geimpfte öffnen. Geimpfte unter sich können sich auch anstecken, jedoch mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlauf. Das ist der grosse Vorteil und Privileg der Geimpften. Da ich sicher am sozialen Leben teilhaben will und aus Uberzeugung mit persönlichen Gründen mich impfen lassen habe. Ich muss mit den Konsequenzen leben. Genauso wie ein Ungeimpfter ebenfalls mit den Konsequenzen klar kommen muss und wenn es eben heisst den Lieblingsverein am heimischen Fernseh anzufeuern.
Werter Herr Kniepen,
wenn ich die bisherigen Kommentare von Herrn Schmitz richtig gelesen habe interessiert der sich nicht die Bohne für Fußball, demnach kann er auch keinen Lieblingsverein anfeuern. Ihm geht es einzig und allein um seine Meinung zu den Corona-Regeln und - Einschränkungen.
Vermutlich ist er der erste der sich, wenn die Allgemeinheit nicht mehr bereit ist Millionen auszugeben um Ungeimpfte testen zu lassen, impfen lässt. Bis dahin wird weiter "gestänkert" und mit allen möglichen Zahlen "argumentiert". Wenn es nach ihm gegangen wäre hätte die EMA wahrscheinlich noch Jahre Forschen müssen bis der erste Impfstoff zugelassen wird. Bei einer exponentiellen Verbreitung des Virus kann man sich die Folgen auch ohne dubiose Statistiken ausrechnen.
Aber was will man von einem Belgier erwarten der glaubt mit Neonazis und "Reichsbürgern" in Berlin gegen deutsche Gesetze protestieren zu müssen.
Sehr geehrter Herr Kniepen,
Sie behaupten: „Geimpfte unter sich können sich auch anstecken, jedoch mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs.“
Ist das wirklich so? Ich weiß, es gibt „Studien“, die das zu belegen scheinen, nur wie passen diese mit den nackten Zahlen in Israel zusammen, insbesondere, wenn man diese mit Schweden vergleicht? In der Tat sind die israelischen Zahlen, ob es sich um die Fallzahlen, Sterbezahlen, Krankenhausaufnahmen, Intensivbettenbelegung oder Übersterblichkeit handelt, allesamt schlechter als die schwedischen, wissend, dass in beiden Ländern die Delta-Variante gleich dominant ist und darüber hinaus die Schweden im Schnitt 10 Jahre älter sind als die Israelis.
Impfquote: https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSel...
Fallzahlen: https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSel...
Krankenhausaufnahmen: https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSel...
Intensivpatienten: https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSel...
Übersterblichkeit: https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSel...
Herr Schmitz,
„kurzfristige Nebenwirkungen“ sind auch bei anderen Impfungen nicht unüblich. Sie sind aber nicht lebensbedrohlich und aushaltbar. Es ist keineswegs ein Grund, auf diese Impfung zu verzichten. Die angeblichen 4000 Toten als Folge der Impfung darzustellen, ist dreist. Das haben Sie vor einiger Zeit in diesem Forum schon einmal behauptet. Aus Ihren angegebenen Quellen kann man das nicht herauslesen. Auch Ihre Interpretation von „bleibenden gesundheitlichen Schäden“ ist dreist und ohne Belege. Welche sollen das bitteschön sein?
Nur weil Sie als Impfverweigerer (aus unerfindlichen Gründen) penetrant immer und immer wieder etwas behaupten, wird es nicht wahr.
Im Faktencheck werden diese und ähnliche Lügen über Corona und Impfungen entlarvt:
https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2021/08/17/coronavirus-fak...
Ohnehin sind die wirklichen Todesursachen oft schwer nachzuweisen; es sind alles individuelle Fälle, und niemand von uns war dabei, kennt die besonderen Umstände usw. Nur aus Statistiken lässt sich das nicht ableiten.
Kommentar verfassen
16 Comments
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren