Je dicker das Problem, umso dünner darf der Strohhalm sein

<p>In Laboren weltweit wird fieberhaft geforscht, um das Coronavirus in den Griff zu bekommen.</p>
In Laboren weltweit wird fieberhaft geforscht, um das Coronavirus in den Griff zu bekommen. | Illustrationsbild: dpa

Zwei Phänomene fallen einem sofort ins Auge, wenn man die augenblickliche Situation mit etwas Abstand betrachtet.

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Kommentare

  • .. Prima Herr Schröder...

  • Nach der Lektüre dieses und der meisten Kommentare des GE-Chefredakteurs zur Corona-Krise, kann man nur dankbar sein, dass die Entscheidungen in diesem Land zur Eindämmung der Pandemie, nicht von orientierungslosen Beobachtern getroffen wurden, sondern (mit Ausnahmen) von Politikern, die nach bestem Wissen und Gewissen und nach kontinuierlicher Beratung mit Fachleuten aller möglichen Disziplinen, zuerst das Gemeinwohl im Blick hatten.

    Man darf die politischen Verantwortungsträger insbesondere dafür loben, sich nicht populistischen Rufern oder dem Druck derjenigen gebeugt zu haben, die mit oft fadenscheinigen Argumenten Partikularinteressen vertreten.

    Die Kommunikation hätte dabei gerne für jeden verständlich und nachvollziehbar sein dürfen.
    Die Medien - insbesondere auch das GE - müssen sich jedoch fragen lassen, ob auch sie ihrer Verantwortung in angemessener Weise gerecht geworden sind.

    Die Entscheidung der meisten Regierungen weltweit im Umgang mit der Pandemie ist nicht von Sicherheitsstreben geprägt, sondern von Verantwortungsbewusstsein.
    Dass gerade, die Trumps, Bolsonaros und Johnsons dieser Welt bei dieser, wie bei vielen anderen Entscheidungen, die das Leben künftiger Generationen und der Zukunft unseres Planeten betreffen, jegliches Verantwortungsbewusstsein vermissen lassen, zeigt sich darin, dass die Pandemie just in diesen Länder den größten Schaden anrichtet.

    Die Populisten und egomanen Selbstdarsteller haben kläglich versagt.
    Und dies ist sicher eine der wenigen positiven Erkenntnisse der Krise.

    Bei der Bewältigung von Krisen traue ich lieber denen, die sich auf flexiblen Ästen abstützen statt sich an dünnen Strohhalmen zu klammern.
    Zumal wenn diese aus Wunschdenken oder imaginären "Fakten" bestehen.

  • Danke, Herr Schröder. Vor allem eines hat Covid-19 bewirkt: Sie hat die Spaltung der Gesellschaft voran getrieben. Seit Jahrzehnten wird diese geschürt, aber seit spätestens September 2015, der Invasion, läuft sie auf Hochtouren. Nach dem Greta-Wahn und das Sichten von CO2 Molekülen, jetzt Corona - ja, die Krönung. Die Spaltung wird vornehmlich von denjenigen, die alles, aber auch ALLES schlucken, was ihnen vorgegaukelt wird, gefördert. Es sind immer die Selben, die sich zwar als "Demokraten" verstehen und auftreten, aber ihre eigene Sicht dulden. Diese ach so kritischen „partizipative Demokraten“ sind systemtreuer als die nordkoreanische Systemhüter. Der Kommentarbereich des G-E beweist es, immer wieder. "Die Wahrheit mit denen!": Das hatten wir doch schon einmal, 1933-45. Damals war es nur eine andere Farbe.

  • Und schon wieder läuft Herr Leonard Sturm gegen den Chefredakteur des GE, wie so oft.
    Es ist schon sehr befremdlich, dann auch noch einen Bezug herzustellen, zu solch narzisstischen , geistig grenzwertigen Despoten wie Trump und Bolsonaro. Es ist das gute Recht, und auch die Pflicht, eines Chefredakteurs unbequeme Fragen zu stellen. Auch abseits des Mainstreams. Ob es Ihnen passt oder nicht.
    Oder finden Sie es gut, Herr Leonard, dass mittlerweile jeder 2. Belgier seelisch angeschlagen ist durch die Corona-Beschlüsse ? Finden Sie es gut, dass Kinder und Jugendliche - und nicht nur die - Ängste entwickeln ? Finden Sie es gut, dass ganze Berufsgruppen den Bach runtergehen? Finden Sie es richtig, dass Menschen in Heimen und Krankenhäusern einsam gestorben sind und die Familien noch nicht mal richtig Abschied nehmen konnten? Finden Sie es normal, dass Strände abgeriegelt sind und Urlauber nur noch ein paar Quadratmeter Liegefläche zugeteilt bekommen - wie Käfighühner? Wenn das , Herr Leonard ihre Welt ist, dann tun Sie mir leid.

  • Diese "presentazione" gibt Ihnen außerdem Recht (andere Beiträge von Ihnen), Herr Schröder: Nella bella Italia, 96% der Corona-Tote leideten an anderen chronischen Leiden!
    https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_21...
    Weiter so, Herr Schröder! Bleiben Sie der "pensée unique" kritisch gegenüber! Die Gates of hell sollen geschlossen, nicht noch weiter groß aufgerissen werden!

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6 Comments