Aufgegriffen hat es am Montag Patrick Spies. Der SP-Abgeordnete richtete eine Frage an Isabelle Weykmans (PFF) als Ministerin für Beschäftigung. Immerhin, so Spies, gehe mit der Schließung die Entlassung von 55 Mitarbeitern einher. Daher wollte er wissen, inwiefern die DG „die betroffenen Arbeitnehmer im Rahmen der geltenden Prozeduren unterstützt“ oder betreue.
Es sei in der Tat so, dass mit Schreiben vom 30. Oktober beim Arbeitsamt durch Saint-Gobain mitgeteilt wurde, eine Kollektiv-Entlassung anzugehen und die Betriebseinheit in Eupen zu schließen, führte die Ministerin in ihrer Replik einleitend aus. Das Arbeitsamt sei dafür zuständig, nun die sogenannte Beschäftigungszelle einzurichten. „Das ist gerade dabei, zu geschehen“, so Weykmans. Details zu den Bediensteten werde das Arbeitsamt dieser Tage erhalten. Sie selbst werde die Personalvertretungen Ende der Woche treffen.
Spies merkte an, „dass auch Unternehmer eine Verantwortung haben“. Er finde es „mehr als bedauerlich, wenn 55 Arbeitnehmer vor vollendete Tatsachen gestellt werden“. Gut sei indes, „dass Sie seitens der Regierung das Ganze betreuen und die Beschäftigungszelle einrichten“. Er hoffe, „dass auch die Renault-Prozedur sorgfältig eingehalten wird“. (red/hov)

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