Die gepanzerten Fahrzeuge aus den 1970er-Jahren sollen beim Unternehmen OIP Land Systems erworben werden, einer Tochter des israelischen Konzerns Elbit Systems. Die Fahrzeuge waren ursprünglich von der belgischen Armee genutzt worden, bevor sie in den 2000er-Jahren außer Dienst gestellt und später von einem Unternehmen aufgekauft wurden, das inzwischen zu OIP gehört.
Bevor die Panzer an Kiew geliefert werden, sollen sie von einer belgischen Firma wieder einsatzbereit gemacht werden. Angaben zum Kaufpreis wurden bislang nicht gemacht.
Der Gepard wurde von deutschen und schweizerischen Herstellern entwickelt und ist ein Kettenfahrzeug mit zwei 35-Millimeter-Flugabwehrkanonen sowie zwei Radarsystemen. Er ist darauf ausgelegt, Bedrohungen auf kurze Distanz zu bekämpfen.
Obwohl die Systeme vor dem Ukraine-Krieg nie in realen Gefechtssituationen eingesetzt wurden, haben sie sich dort als äußerst effektiv erwiesen – insbesondere im Kampf gegen russische Drohnen und Marschflugkörper.
Belgien hatte ursprünglich 54 dieser Fahrzeuge beschafft. (belga/calü)

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