Erklärung von DG und Åland: Für Minderheiten und gegen Geoblocking

<p>Harry Jansson (r.) und Oliver Paasch</p>
Harry Jansson (r.) und Oliver Paasch | Foto: Kabinett

Das Hauptanliegen der Erklärung liegt in der Stärkung der Autonomie und dem Schutz sprachlicher Minderheiten. „Diese Beziehungen zu anderen Minderheiten sind für uns von großer Bedeutung. Sie ermöglichen uns, bei ähnlichen Fragestellungen voneinander zu lernen“, betonte Paasch. Jansson hingegen sieht die Vertiefung der Zusammenarbeit als unerlässlich an: „In der schwierigen Lage vieler europäischer Autonomien ist die interregionale Zusammenarbeit wichtiger denn je“. Er hebt hervor, dass das gemeinsame Anliegen gegen das Geoblocking im audiovisuellen Bereich ein erstes Pilotprojekt darstellt. Dabei wird die Perspektive von Minderheiten oft vernachlässigt, und Jansson sieht es als wertvoll an, von der Arbeit der Partner bei der Entwicklung ihrer Selbstverwaltung inspiriert zu werden.

Die Erklärung dient künftig als Grundlage für den Austausch beider Regionen in Themen wie Autonomie und Erhaltung der Sprachen und Kulturen. Oliver Paasch und Harry Jansson verständigten sich auch auf den Austausch von bewährten Praktiken und die Durchführung gemeinsamer Projekte. Unter anderem ist auch die Entwicklung kultureller Aktivitäten und Netzwerke Teil der gemeinsamen Agenda.

Neben der Unterzeichnung fand auch ein Festakt statt, an der EU-Abgeordneter Pascal Arimont (CSP/EVP) und DG-Senator Gregor Freches (PFF) teilnahmen. (red/kupo)

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