Präzisionsmechaniker Capaul – „Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber“

Vor rund drei Jahren hat der 32-Jährige Tom Henkes von seinem Vater Ludwig die Unternehmensführung übernommen. Der studierte Maschinenbauer liebt, was er tut. Selbstbewusst bringt er die Qualitäten seines Betriebs auf den Punkt: „Wir fangen da an, wo andere sagen, es sei nicht möglich.“ Capaul entwickelt Lösungen für hochtechnische Probleme und ist dabei in vielen Branchen unterwegs: Luftfahrt, Schienenverkehr, Medizintechnik, Halbleiterindustrie und vieles mehr.

Bei Capaul geht man von Schmiede- oder Gussteilen aus verschiedensten Materialien wie Titan, Aluminium, Edelstahl, usw. aus. Diese werden auf 3-, 4- oder 5-Achsen-Fräsen gefräst und in Form gebracht. „Wir machen Späne, bringen die Bauteile in Form, produzieren in Serie und messen“, so Tom Henkes. Das Ganze geht bis zur Montage, z.B. für Flugzeugmotoren, Minenfahrzeuge, oder sogar Protonenbeschleuniger. „Wir produzieren alles, was hochtechnisch ist.“

Das Eupener Unternehmen beliefert eine internationale Kundschaft. „Wir sind so gut, weil wir ein großartiges Team haben“, so Henkes. Aktuell sind bei Capaul rund 85 Mitarbeiter beschäftigt. Viele von ihnen wurden in der eigenen Lehrwerkstatt ausgebildet. Tom Henkes bricht eine Lanze für die Ausbildung: „Viele Eltern raten ihren Kindern zu studieren. In Wahrheit ist heute aber eine Ausbildung Gold wert.“

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, geht man bei Capaul schon früh auf potenzielle Mitarbeiter zu. „Wir gehen an die Sekundarschulen und ermöglichen Praktika. Mit dem ZAWM bieten wir die duale Ausbildung an. Auch arbeiten wir mit den Hochschulen zusammen, u.a. in Lüttich und Aachen, und bieten gemeinsam duale Studien an.“

Ostbelgien ist für Capaul ganz selbstverständlich ein Standort mit entscheidendem Vorteil. „Unser Standort ermöglicht es uns, im Großraum Lüttich, Maastricht und Aachen Fachkräfte zu finden.“ Und was bietet Capaul seinen Arbeitnehmern an? Ganz klar: flexible Arbeitszeiten, persönliche Weiterentwicklung, stets neue Herausforderungen und ein starkes Team. Auch den Kulturmix zwischen „deutscher Gründlichkeit“ und „ostbelgischer Mehrsprachigkeit“ betrachtet Tom Henkes als klaren Vorteil.

Die Zukunft sieht Henkes klar vor sich: „Wir wollen weiterhin technische Lösungen anbieten, die kein anderer fertigbringt und für die man auch nicht nach China geht.“ Auch künftig soll von Ostbelgien aus produziert werden. Das wird gehen, solange man gute Mitarbeiter findet und bindet.

HEIMVORTEIL OSTBELGIEN


Ob mittelständische Unternehmen, Weltmarktführer oder Hidden Champions – die Unternehmenswelt Ostbelgiens ist sowohl spannend als auch vielseitig und hat einiges zu bieten. In der Reihe „Heimvorteil Ostbelgien“ portraitieren wir unsere Arbeitsregion anhand von Ostbelgien-Markenpartnern.

Fühlen Sie sich als Unternehmen angesprochen? Dann werden auch Sie Partner der Marke Ostbelgien: www.ostbelgieninfo.be/partner

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment