Das hat Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) am Montag in der öffentlichen Regierungskontrolle nach einer Frage von Liesa Scholzen (ProDG) erklärt. Hintergrund der Aktion ist die Standortmarke Ostbelgien. Ziel sei es, Ostbelgien als einen attraktiven Ort zum Leben und Arbeiten bekannt zu machen, „um bereits ansässige Fachkräfte noch enger an die Region zu binden, neue Fachkräfte anzuziehen und um Fachkräfte, die die Region verlassen haben, zurückzugewinnen”, so Oliver Paasch in seiner Antwort an die Abgeordnete.
Des Weiteren gelte es, junge Menschen, also die Fachkräfte von morgen, an die Region zu binden und über die Möglichkeiten, die der Wirtschaftsstandort bietet, zu informieren. „Eine konkrete Zielgruppe unseres Standortmarketings sind daher die Studenten aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Ihnen wurde letztes Jahr ein kostenloses digitales GrenzEcho-Abonnement angeboten”, erläuterte Paasch. Das digitale Abonnement ermögliche den Studenten, jederzeit und überall auf aktuelle Nachrichten aus der Heimat zuzugreifen. „Dadurch wird Ostbelgien als interessanter Ort zum Leben und Arbeiten positioniert, beispielsweise durch Porträts von Arbeitgebern aus der Region.“
Die Resonanz zu diesem Projekt sei „sehr positiv“ gewesen, bestätigte Oliver Paasch auf Nachfrage von Liesa Scholzen. „Insgesamt haben im letzten Jahr immerhin 425 Studentinnen und Studenten ein digitales Abonnement beantragt. Dabei haben 60 Prozent der Studenten (262 Studenten) angegeben, dass sie maßgeschneiderte Informationen von Seiten des Standortmarketings erhalten wollen. Sie erhalten nun regelmäßig einen Newsletter mit aktuellen und relevanten Themen zu Ostbelgien sowie konkreten Job- und Praktikumsangeboten der Markenpartner.”
Das Projekt sei nach einer positiven Evaluierung für das jetzt begonnene Jahr 2023/2024 verlängert worden. Ab Mitte Oktober 2023 hätten somit die Studentinnen und Studenten der DG erneut die Möglichkeit, ein Jahr lang ein digitales GrenzEcho-Abonnement zu erhalten. „Eine genau so wichtige Zielgruppe bilden in der Tat die Auszubildenden. Auch bei ihnen handelt es sich um Fachkräfte von morgen, die es an die Region zu binden gilt. Auch hier ist es wichtig, Bewusstsein für die Vorzüge der Region zu schaffen, damit sie uns nach Abschluss der Ausbildung als Fachkräfte erhalten bleiben.“ Deshalb habe man jetzt nach Verhandlungen mit dem GrenzEcho für das neue Schuljahr 2023/2024 die Möglichkeit geschaffen, dass auch Lehrlinge, freie Schüler und Schüler in der Meisterausbildung ein kostenloses, digitales GrenzEcho-Abonnement in Anspruch nehmen können.
Ab Mitte Oktober können Studenten und Auszubildende das Abonnement beantragen.
Ab Mitte Oktober könnten Studenten und Auszubildende das Abonnement beantragen. Sie würden über diese Möglichkeit informiert. Liesa Scholzen sowie Patricia Creutz-Vilvoye (CSP) begrüßten die Erweiterung des Angebots, die CSP-Abgeordnete wünschte sich aber zeitnah weitere Angaben dazu, wie das Angebot angenommen werde. Der zuständige PDG-Ausschuss solle „proaktiv“ informiert werden. Statistiken könne man liefern, sobald diese vorlägen, antwortete Oliver Paasch. (sc)

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