N62: PFF fordert Umleitung des Schwerlastverkehrs

<p>Verkehrsaufkommen auf der N62</p>
Verkehrsaufkommen auf der N62 | Archivfoto: David Hagemann

„Zuallererst möchten wir unserer Regionalabgeordneten Christine Mauel herzlich für ihr kontinuierliches Engagement bei der Suche nach Lösungen zur Verbesserung des Verkehrsflusses und der Sicherheit auf der N62 danken. Ihre wiederholten Anfragen an Ministerin Valérie De Bue haben die Bedeutung verdeutlicht“, heißt es wörtlich in einer Pressemitteilung von PFF-Präsident Gregor Freches. „Es ist auch in unseren Augen nachvollziehbar, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen und die Installation neuer fester Radargeräte, wie von Ministerin De Bue angekündigt, keine Wunderlösungen darstellen, um die Sicherheit auf der N62 zu garantieren und vor allem um den Verkehrsfluss zu kanalisieren. Wir sind der Meinung, dass der Schwerlastverkehr auf dieser Straße unbedingt deutlich reduziert werden muss, da er häufig in schwere Unfälle verwickelt ist. Fast jedes dritte Fahrzeug ist kein Pkw und gehört eher zum Transitverkehr.“

Eine Lösung hierfür wäre eine großflächige Umleitung von Lkw, und zwar nicht über die Dörfer Maldingen und Aldringen, um nur zwei zu nennen, sondern in einem viel breiter gefassten Radius. „Es geht darum, den Verkehr frühzeitig zu antizipieren und Umleitungen im Vorfeld durchzuführen. Wir sind der Ansicht, dass die Gespräche mit der Region Nord-Luxemburg über die Frage der Mobilität fortgesetzt werden sollte, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Verbesserung der Verkehrssituation auf der N62 liegen sollte. Die regionale Zusammenarbeit ist von entscheidender Bedeutung, um diese komplexe Problematik wirksam anzugehen, die seit Jahrzehnten keine Lösung gefunden hat.“

Darüber hinaus rufe man zu einer engen Zusammenarbeit und zum Dialog mit den N62-Anwohnern auf. „Ihre Sorgen und Erfahrungen sind von entscheidender Bedeutung, um Lösungen zu finden, die ihren Bedürfnissen und ihrer Sicherheit gerecht werden. Die PFF fordert weiterhin eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, um Lösungen zu finden, die die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer auf der N62 gewährleisten, wohlwissend – und dies wurde ebenfalls klar kommuniziert –, dass aktuell der Bau der Umgehungsstraße in Namur keinen Vorrang hat.“ (red/sc)

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