„Ostbelgien Fokus“ beleuchtet die aktuelle Situation im Iran

<p>Zwei Kinder auf Kickrollern tragen am Rande einer Demonstration anlässlich des Todestages von Jina Mahsa Amini Flaggen des Iran. Jina Mahsa Amini kam im September 2022 im Iran nach einer Festnahme durch die berüchtigten Sittenwächter im Polizeigewahrsam ums Leben. Ihr Tod löste die heftigsten Proteste in der Islamischen Republik seit Jahrzehnten aus.</p>
Zwei Kinder auf Kickrollern tragen am Rande einer Demonstration anlässlich des Todestages von Jina Mahsa Amini Flaggen des Iran. Jina Mahsa Amini kam im September 2022 im Iran nach einer Festnahme durch die berüchtigten Sittenwächter im Polizeigewahrsam ums Leben. Ihr Tod löste die heftigsten Proteste in der Islamischen Republik seit Jahrzehnten aus. | Foto: picture alliance/dpa

Seitdem haben namhafte Referenten und Diskutanten ihren Weg nach Ostbelgien gefunden, um durch Impulsreferate interessante Akzente zu setzen und über diese mit der ostbelgischen Öffentlichkeit zu diskutieren. Dazu zählten beispielsweise der damalige belgische Innenminister und heutige flämische Ministerpräsident Jan Jambon, der Psychologe und Buchautor Ahmad Mansour oder auch der Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB), Werner Hoyer.

Nach einer Corona-bedingten Auszeit freuen sich die Veranstalter ankündigen zu können, dass die Vortragsreihe unter dem leicht angepassten Namen „Ostbelgien Fokus“ nun eine Fortsetzung findet. Im Februar traf Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) die aus Paderborn stammende deutsch-iranische Aktivistin Daniela Sepehri und tauschte mit ihr aus über die schwierige Situation im Iran. Ein Thema, zu dem Daniela Sepehri als gefragte Gesprächspartnerin bereits in mehreren Talkshows im deutschen Fernsehen (wie Markus Lanz) Stellung bezog. Sie unterstützt die Proteste im Iran und stellt dabei auch konkrete Forderungen an die deutsche Politik.

<p>Oliver Paasch und die deutsch-iranische Aktivistin Daniela Sepehri</p>
Oliver Paasch und die deutsch-iranische Aktivistin Daniela Sepehri | Foto: DG-Regierung

Daniela Sepehri wird die anstehende Ostbelgien-Fokus-Veranstaltung mit einem Impulsvortrag über die aktuelle Situation im Iran einleiten und die anschließende Diskussion mit dem Publikum durch ihre Expertise bereichern. Hintergrund sind die landesweiten Proteste, die in Folge des Todes von Jina Mahsa Amini am 16. September 2022 ausbrachen. Hunderte Menschen, darunter auch Minderjährige, wurden von den iranischen Sicherheitskräften brutal ermordet. Niemand ist bisher für diese grausame Unterdrückung zur Verantwortung gezogen worden. Die Europäische Union und der belgische Staat haben sich von dem iranischen Regime distanziert. „Dieser Veranstaltungsabend hat zum Ziel, der ostbelgischen Zivilgesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich ein Bild der Situation zu machen und darüber mit einer namhaften Aktivistin zu diskutieren“, heißt es dazu in einer Mitteilung zur Veranstaltung. (red/sc)


„Ostbelgien Fokus: Die aktuelle Situation im Iran“ findet statt am Dienstag, 26. September 2023, ab 18 Uhr im Kloster Heidberg, Bahnhofstraße 4 in Eupen.

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