Sepp Kuss bleibt vorne – „Immer dran glauben“

<p>Daumen hoch von und für Sepp Kuss.</p>
Daumen hoch von und für Sepp Kuss. | Foto: Photo News

Im Kampf um das Rote Trikot gab es keine Veränderungen. Der Gesamtführende Sepp Kuss (USA/Jumbo-Visma) erreichte gemeinsam mit den weiteren Favoriten um Remco Evenepoel (Soudal-Quick Step), dem dreimaligen Vuelta-Sieger Primoz Roglic (Slowenien) sowie Tour-Champion Jonas Vingegaard (Dänemark/beide Jumbo-Visma) mit einigen Minuten Rückstand auf Herrada das Ziel. Erster Verfolger von Kuss bleibt weiter der Spanier Marc Soler (UAE Team Emirates), der 26 Sekunden zurückliegt.

„Der Schlussanstieg war nicht besonder schwierig, deshalb sind alle mit einem ruhigen Rhythmus gefahren. Das war ein bisschen seltsam, aber ich beklage mich nicht“, meinte Kuss im Ziel: „Der Rennverlauf war gut für mich. Die Fluchtgruppe hat eine Zeit gebraucht, um sich zu bilden, aber es war gut dass sie so groß war.“

Natürlich kam auch die Frage auf, wie realistisch es sei, dass Kuss die spanische Hauptstadt in Rot erreiche: „Man muss immer dran glauben. Es ist einfach: Ich muss jeden Tag mein Bestes geben und jeden Tag mit dem Roten Trikot genießen.“

Hinter Kuss und Roglic ist Vingegaard nun der einzige Jumbo-Fahrer ohne einen Etappensieg bei der diesjährigen Vuelta. „Ich hoffe, dass sich das noch ändert. Aber solange wir das Rote Trikot in unseren Reihen tragen, ist für uns alles in Ordnung“, betonte der Däne.

Am Donnerstag führt die zwölfte Etappe der Rundfahrt über 165,4 km von Olvega nach Saragossa. Bei dem flachen Finale wittern die Sprinter ihren Chance auf den Tagessieg. „Das sollte eine relativ einfache Etappe werden, solange der Wind nicht zu stark weht“, blickt Kuss voraus. Die Vuelta endet am 17. September traditionell in Madrid. (sid/belga/tf)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment