Der 23 Jahre alte Belgier vom Team Deceuninck-Quick Step setzte sich nach 230,3 km im Baskenland im Zweikampf um den Sieg gegen den zeitgleichen Spanier Pello Bilbao (Bahrain-Victorious) durch. Platz drei ging an Alexander Wlassow (28 Sekunden zurück).
Evenepoel, zuvor 2019 und 2022 erfolgreich, ist nun gleichauf mit dem spanischen Rekordsieger des Rennens Marino Lejarreta, der bei der Premiere der „Klasikoa“ 1981 sowie 1982 und 1987 gewonnen hatte.
Beim traditionellen ersten großen Kräftemessen nach der Tour de France, die sechs Tage zuvor in Paris geendet hatte, war Evenepoel 73 km vor dem Ziel eindrucksvoll aus dem Hauptfeld heraus angetreten und hatte den Anschluss an eine Spitzengruppe geschafft. Aus dieser setzten sich schließlich der Belgier und Bilbao, Sieger der zehnten Tour-Etappe und Gesamtsechster der Frankreich-Rundfahrt, ab.
Auf den engen Bergstraßen, die auch beim Baskenland-Gastspiel der Tour vor vier Wochen auf dem Programm standen, war Evenepoel schließlich der Stärkste. Bei der Tour war Belgiens Topstar nach seinem unglücklichen Giro, als er in Führung liegend wegen einer Corona-Infektion aufgeben musste, nicht am Start gewesen. Nach der WM will Evenepoel seinen Titel bei der Vuelta a Espana (26. August bis 17. September) erfolgreich verteidigen. (sid/jod)

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