Die Person stand auf der 15. Etappe etwa 128 Kilometer vor dem Ziel zu weit auf der Straße und streckte ihren Arm heraus. Offenbar hielt der Zuschauer ein Smartphone in der Hand. Der an der Spitze des Feldes fahrende US-Amerikaner Sepp Kuss vom Team Jumbo-Visma berührte den Arm, stürzte und riss rund 20 Fahrer mit zu Boden. In den Bergen ist Kuss der wichtigste Helfer des dänischen Titelverteidigers Jonas Vingegaard.
Bei der Frankreich-Rundfahrt kommt es immer wieder zu derartigen Zwischenfällen. Sprinter Jordi Meeus (Bora-hansgrohe) hatte am Mittwoch der vergangenen Woche wegen eines ähnlichen Vorfalls beinahe einen Sturz auf der elften Etappe erlebt. Zuvor hatte Radprofi Steff Cras (TotalEnergies) einen Zuschauer für sein Aus bei dieser Tour verantwortlich gemacht, nachdem er auf der achten Etappe gestürzt war. Cras musste nach seinem Sturz direkt in ein Krankenhaus eingeliefert werden, Meeus kam mit dem Schrecken davon. (dpa/leo)

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