[Video] Sicherheit der Müllsammler: „Muss es wirklich so weit kommen?“

<p>Mit Helm und Schutzkleidung ausgestattet sind die Müllsammler im Sensibilisierungsvideo der Interkommunalen zu sehen.</p>
Mit Helm und Schutzkleidung ausgestattet sind die Müllsammler im Sensibilisierungsvideo der Interkommunalen zu sehen. | Screenshot: Copidec

Eifel

Fahrer, Belader, Mitarbeiter von Recyparks und Sortieranlagen üben einen Beruf aus, der für unsere Gesellschaft von entscheidender Bedeutung ist.

Dennoch sind diese Menschen regelmäßig mit Aggressionen konfrontiert, heißt es in einer Mitteilung des Zweckverbandes Idelux Umwelt: Ärger, Hupen, gefährliche Überholmanöver, die manchmal sogar zu Unfällen führen. „Wie weit muss man gehen, damit sich das ändert?“ Mit Humor und einem etwas provokanten Tonfall laden die Interkommunalen die Gesellschaft mit einer neuen Sensibilisierungskampagne dazu ein, darüber nachzudenken.

Idelux Umwelt ist für die Abfallentsorgung der Provinz Luxemburg und elf Gemeinden der Provinz Lüttich, darunter der Süden Ostbelgiens, zuständig und beschäftigt mehr als 250 Mitarbeiter. Die Sicherheit der Mitarbeiter ist ein vorrangiges Ziel von Idelux, das zahlreiche Maßnahmen in diesem Bereich durchführt. Spezifische Sicherheitsschulungen werden jedem bei seiner Einstellung gegeben und jährlich wiederholt.

Es wird intern bereits großen Wert auf Sicherheit gelegt.

Auf der Ebene der Abholung verfügt das Personal über Schutzausrüstung (Schuhe, Handschuhe, Kleidung...) und Ausrüstung mit hoher Sichtbarkeit (Fluoreszenz...). Die Geschwindigkeit der Lkws wird automatisch auf 30 km/h begrenzt, wenn sich der Lader auf dem Trittbrett befindet. Eine Kamera, die auf die Rückseite des Fahrzeugs gerichtet ist, ermöglicht es dem Fahrer, jederzeit zu sehen, wo sich sein Teamkollege befindet. Die Touren werden so geplant, dass möglichst wenig Straßen überquert werden müssen und die mit dem Verkehr verbundenen Risiken minimiert werden.

Doch trotz der Schutzvorrichtungen und der Aufmerksamkeit der Teams vor Ort kann das Verhalten mancher Verkehrsteilnehmer zu Unfällen führen. „Wie weit muss man gehen, damit sich dies ändert?“ Um die Bürger für diese Problematik zu sensibilisieren, startet Idelux in Zusammenarbeit mit den anderen wallonischen Interkommunalen und des Dachverbandes Copidec die neue Sensibilisierungskampagne „Muss es wirklich so weit kommen?“.

Die Botschaften, die von Arbeitnehmern der Interkommunalen verkörpert werden, sind seit dem 3. Juli im Fernsehen auf La Une, Tipik, AB3 und in den sozialen Netzwerken zu sehen.

Idelux Umwelt erinnert an den Sicherheitsabstand.

Abschließend gibt Idelux den Verkehrsteilnehmern noch vier Tipps mit auf den Weg: „Halten Sie den Sicherheitsabstand ein. Verringern Sie die Geschwindigkeit, wenn Sie sich einem Sammelfahrzeug nähern. Vermeiden Sie gefährliche Überholmanöver. Seien Sie freundlich zum Sammelpersonal.“ (red/ab)

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