Nach dem Urteil in der Rechtssache Sanda Dia hat sich in der Gesellschaft ein Gefühl von Ungerechtigkeit und Klassenjustiz verbreitet. Dieses Gefühl wird auch durch die Tatsache genährt, dass die Arbeitsstrafen, zu denen die 18 Mitglieder des früheren Studentenklubs Reuzegom verurteilt wurden, nicht im Strafregisterauszug eingetragen wird. Auf diese Kritik entgegnete Justizminister Vincent Van Quickenborne (Open VLD) am Donnerstag im Kammerplenum: „Wenn Arbeitsstrafen systematisch im Strafregisteraufzug vermeldet würden, würde ihre Essenz untergraben.“
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