„Fährst du gerade? Dann leg ich auf“: Eifelpolizei sensibilisert Autofahrer
Verkehr
Lesedauer: 1 min
Die „Nomophobie“, d.h. die panische Angst, kein Mobiltelefon mehr zu besitzen, betrifft viele Menschen. „69 % der Wallonen sind tatsächlich süchtig nach ihrem Telefon“, schreibt die Eifelpolizei. „Diese Abhängigkeit zeigt sich leider auch im Straßenverkehr, denn fast jeder Zweite gibt an, sein Telefon zumindest gelegentlich am Steuer zu benutzen.“
Laut Studien steigt das Unfallrisiko bei Anrufen und beim Senden um das Vielfache.
| Illustrationsfoto: belga
Nach den Gründen befragt, geben 36 % an, dass sie einen Erreichbarkeitsdruck verspüren – sowohl aus dem beruflichen Umfeld, als auch aus dem privaten Umfeld.
„Das bedeutet, dass auch der Anrufer einen Autofahrer beeinflusst und demnach ebenfalls seinen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten kann. Selbst wenn wir nicht am Steuer sitzen, können wir mit besseren Gewohnheiten unsere Freunde, Familie und Kollegen am Steuer schützen: ,Fährst du gerade? Dann leg ich wieder auf!’“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir wollen all diejenigen, die Personen anrufen, die am Steuer sitzen, dazu motivieren, sofort aufzulegen, um sie vor einem Unfall zu schützen.“ Ein Gespräch oder eine Nachricht kann auf später verschoben werden, während die Unfallgefahr pro Anruf unmittelbar gegeben ist. Laut Studien steigt das Unfallrisiko bei Anrufen und beim Senden um das Vielfache, selbst wenn das Telefon im Stau oder an einer Ampel benutzt wird, was verboten ist.
85 Autofahrer wurden durch die Eifelpolizei kontrolliert.
Im Kontext dieser Präventionskampagne hat die Polizeizone Eifel am Montag etwa 85 Autofahrer kontrolliert und sensibilisiert. (red/ab)
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren