„77 Sportler haben an den belgischen Meisterschaften teilgenommen. Diese Zahl hatten wir schon lange nicht mehr erreicht. Wir hatten mit 50 Personen gerechnet“, kommentierte Gabrielle Magis, Vorsitzende der Nordischen Kommission des Königlich Belgischen Skiverbands, und erklärte, dass in Abwesenheit der internationalen Skiläufer Mathis Poutot und Samuel Maes (die Belgien ab dem 19. Februar bei der Seniorenweltmeisterschaft in Slowenien vertreten werden) lokale Skiläufer die Podiumsplätze bei den belgischen Meisterschaften belegten.

„Im Scratch sind Lea Gross bei den Damen und der unverwüstliche Stephan Langer bei den Herren belgische Meister geworden“, sagte Gabrielle Magis, die sich auch über die Fortschritte der Jugendlichen freute.
„Das Niveau steigt. Das ist das Ergebnis der regelmäßigen Einheiten, die das ganze Jahr über auf Inline-Skates organisiert werden, insbesondere auf der Anlage Herzebosch in Elsenborn.“
Bei den Damen absolvierte Lea Gross (U20, Ski Club Elsenborn) die 7,5 Kilometer lange Strecke in 27 Minuten und 53 Sekunden. Sie lag 25 Sekunden vor Manon Gabriel (U20, Skieurs Réunis des Hautes Fagnes) und 31 Sekunden vor An Van Rie (Bütgenbach).
Bei den Herren legte Stephan Langer (Master 1, Ski Club Elsenborn) die 12,5 Kilometer in 38 Minuten und acht Sekunden zurück und verwies Mauro Fink (U20, Skieurs Réunis des Hautes Fagnes) mit neun kleinen Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz. Pascal Langer (Ski Club Elsenborn) belegte den dritten Platz. Florent Gabriel (Skieurs Réunis des Hautes Fagnes) verpasste das Podium um eine Sekunde.
„An diesem Sonntag vergnügten sich 48 Teams bei den ‚Just for fun‘-Staffelläufen. Die Zusammenstellung der Teams erfolgte vor Ort. Dieser explosive Rennstil, bei dem Jung und Alt gegeneinander antreten konnten, war ziemlich spektakulär“, sagt Gabrielle Magis, die für das kommende Wochenende zwei weitere Renntage veranstalten möchte, in der Hoffnung, dass „die Schneedecke bis dahin hält.“ (jod)

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